Visualisierung

So sensibel wie funktional

Das junge Team von Jeanine Walther und Nicolas Mentha gewinnt den offenen Wettbewerb für den Ersatzneubau des Garderoben- und Clubgebäudes Hönggerberg in Zürich.

Wie die Stadt Zürich schreibt, handelte es sich um eine «kleine, aber feine Wettbewerbsaufgabe» (löblicherweise wurde diese auch offen ausgeschrieben): Für die Sportanlage Hönggerberg sollte ein neues Garderobengebäude mit Clubrestaurant entworfen werden. Mit dem ersten Rang ausgezeichnet wurde das junge Team von Jeanine Walther und Nicolas Mentha, die eine Holzkonstruktion mit ausladendem Dach vorschlagen. So sensibel das Volumen auf den Landschaftsraum reagiere, so funktional sei das Gebäude in der Sportanlage und dem Wegnetz verankert, lobt die Jury. Es handle sich «auf allen Ebenen der Bearbeitung um einen sehr wertvollen und präzisen Beitrag, der gekonnt und äusserst
angemessen auf die Aufgabenstellung reagiert».

Ersatzneubau Garderoben- und Clubgebäude Hönggerberg, Zürich
Offener, einstufiger Projektwettbewerb für das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Fachjury: Ueli Lindt, Barbara Holzer, Alexandra Gübeli, Daniel Gut, Michael Schneider, Daniel Baumann
– 1. Rang: Mentha Walther Architekten, Zürich, mit S2L, Zürich
– 2. Rang: bernath + widmer De Pedrini Architekten, Zürich, mit Andreas Geser Landschaftsarchitekten, Zürich
– 3. Rang: Donet Schäfer Architekten, Zürich, mit Johannes Heine Landschaftsarchitekt, Zürich
– 4. Rang: Demuth Hagenmüller & Lamprecht Architekten, Zürich, mit Mettler Landschaftsarchitektur, Gossau  
– 5. Rang: Hugo Torre, Roger Küng und Christoph Abächerli, Zürich
– 6. Rang: Benjamin Groothuijse, Zürich, mit Joseph Halligan, London 
– 7. Rang: Zimmer Schmidt Architekten, Zürich
– 8. Rang: Härtel Lovis Steinbach Architekten, Zürich, Andreas Geser Landschaftsarchitekten, Zürich
– 9. Rang: Atelier KA, Zürich
– 10. Rang: Ivo Piazza Architekt, Zürich

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Kommentare

Andreas Konrad 21.08.2017 10:40
Endlich mal was Schönes wieder in Zürich!
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Ich kann das Bild nicht lesen