Plan des erstrangierten Projekts für die Umgestaltung des Helvetiaplatzes: Oben die Kirchenfeldbrücke zur Altstadt, unten das Historische Museum

Sehen und Sein

Der Helvetiaplatz in Bern bildet das Herzstück einer der interessantesten städtebaulichen Anlagen der Schweiz. Das prämierte Wettbewerbsprojekt für die Umgestaltung reaktiviert alte Qualitäten und schafft neue.

Zuerst ein Blick in die Geschichtsbücher: Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts blieb das Gebiet des heutigen Kirchenfeldquartiers südlich der Berner Altstadt weitgehend unbebaut. Der Grund ist einleuchtend: es ist der topographische Einschnitt der Aare, der die Zähringerstadt von den umliegenden Landschaften im Süden, Osten und Norden trennte. Als 1883 die Kirchenfeldbrücke eingeweiht wurde, führte sie aus der dichten Altstadt auf ein weites leeres Feld. Die «Berne Land Company», der die Burgergemeinde das Kirchenfeld mit einigen städtebaulichen Auflagen verkauft hatte, entwickelte das Quartier auf Grundlage eines Strassenplans, der sich über das ganze Gebiet zwischen Brückenkopf und Dählhölzliwald erstreckte. Ein radiales Strassensystem bündelte sich im neu geschaffenen Helvetiaplatz, dessen Halbrund exakt in der Verlängerung der Kirchefeldbrücke lag. Grossartig war jedoch nicht der Strassenplan an sich, sondern die visuellen Bezüge, die er über seine eigenen Grenzen hinaus schuf: Die wic...
Sehen und Sein

Der Helvetiaplatz in Bern bildet das Herzstück einer der interessantesten städtebaulichen Anlagen der Schweiz. Das prämierte Wettbewerbsprojekt für die Umgestaltung reaktiviert alte Qualitäten und schafft neue.

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