Das Siegerprojekt in Solothurn Fotos: manetschmeyer.architekten

Schul- und Therapiezentrum in Solothurn: manetschmeyer.architekten gewinnen

Franziska Manetsch und Lukas Meyer gewinnen den offenen Projektwettbewerb für ein neues Zentrum auf dem Spital-Areal in Solothurn.

Im Rahmen einer weiteren Phase der Umstrukturierung des Spital-Areals in Solothurn galt es für die Wettbewerbsteilnehmer einerseits eine städtebaulich überzeugende Lösung für den Neubau des Schul- und Therapiezentrums für Körper- und sinnesbehinderte Kinder (ZKSK), mit der Option eines spitalergänzenden Angebots für Erwachsene in einer zweiten Etappe, auf der nördlichen, der Stadt zugewandten Seite des historischen Bürgerspitals zu finden. Andererseits sollte ein betrieblich taugliches und auf Kinder und Jugendliche zwischen 1 und 18 Jahren abgestimmtes Gebäude mit Tagesschule, Therapiebereich, Wohnheim und Verwaltung entworfen werden, das auch variabel an ändernde Anforderungen angepasst werden kann. Die Jury bescheinigt dem Siegerprojekt der Architekten manetschmeyer aus Zürich mit der gewählten Situierung dem Bürgerspital den grösstmöglichen Freiraum zu belassen, und durch Rücksprünge in den Obergeschossen mit einem schön gegliederten Volumen auf die benachbarten Wohnbauten Bezug zu nehmen. Das Gebäudeinnere wird von zwei Lichthöfen gegliedert, die stimmungsvolle und schön proportionierte Erschliessungs- und Aufenthaltsbereiche schaffen, und sich zudem durch attraktive Raumfolgen und Sichtbezüge auszeichnen, so das Preisgericht.

Schul- und Therapiezentrum für Körper- und sinnesbehinderte Kinder (ZKSK), Solothurn

Projektwettbewerb im offenen Verfahren mit 45 Generalplanerteams
– 1. Rang: manetschmeyer.architekten, Zürich
– 2. Rang: Fischer-Visini Architekten, Zürich
– 3. Rang: Armon Semadeni Architekten, Zürich
– 4. Rang: Stefan Rüfenacht und Jves Lauper, Bern
– 5. Rang: Enzmann + Fischer Architekten, Zürich

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