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Präzise Analyse, sensible Lösung

Text: Marcel Bächtiger / 4.09.2015 15:02

Zweifel weckte eigentlich nur die Farbe: Nicht ganz zu Unrecht fragte sich das Preisgericht, ob das auffällige Grün der neuen Keramikfassade nicht vielleicht in allzu forcierter Kontrast zum bestehenden Sichtbeton stehe. Ansonsten scheinen Rafael Schmid und Mark Ziörjen, die als Nachwuchsteam zum Wettbewerb geladen waren, die Aufgabe mit Bravour gemeistert zu haben. Gesucht war ein Vorschlag zur Neugestaltung der Schulanlage Grossmatt in Hergiswil. 1974 von Walter Schindler erbaut, hatte die Anlage wegen verschiedener Umbauten und Sanierungen einiges von ihrer ursprünglichen architektonischen Qualität eingebüsst. Hinzu kamen erhebliche statische Probleme, die eine Gesamtsanierung dringend notwendig machten.

Das Projekt von Schmid Ziörjen «analysiert präzise und gekonnt die Ursachen, welche die vom Architekten Walter Schindler ursprünglich klar organisierte Schulanlage, zu einem heute – vor allem im Eingangsbereich - unübersichtlich wirkenden Gebäudekomplex gemacht haben», schreibt die Jury. Folgerichtig werde der Eingangsbereich von 1990 rückgebaut und mit einer neuen Aussentreppe ergänzt. Mit verhältnismässig wenig Mitteln werde so die Qualität des Aussenraums merklich gesteigert. Im Innenraum schlagen die Architekten als hauptsächliche Massnahme eine neue Treppenanlage vor. Die «markante Erschliessungsfigur» trage mittels versetzen Treppenläufen geschickt zu einer besseren Orientierung bei und ermögliche attraktive Sichtbezüge, lobt die Jury. Die markanten Betonstützen des spätmodernen Baus werden im Sockelgeschoss unverkleidet sichtbar belassen, während Schmid Ziörjen für das Obergeschoss neue eine Keramikhülle vorschlagen. Die Farbgebung der letzteren änderte nichts an der Einschätzung der Jury, dass das Projekt  «in hohem Masse eine professionelle und sensible Lösung» sei.

Sanierung und Erneuerung Schulanlage Grossmatt Hergiswil
Selektiver Projektwettbewerb mit Generalplanersubmission für die Gemeinde Hergiswil (NW)
Fachjury: Hans Cometti, Simon Businger, Remi Niederberger
– 1. Rang: Schmid Ziörjen Architekten, Zürich
Engere Wahl:
– ARGE UNIT Architekten & psc Architekten, Hergiswil
– hummburkhart architekten, Luzern
Weitere Teilnehmer:
– Dorji Sigrist Architekten, Luzern
– ARGE Mai Architektur & enorm32 Architekten, Luzern
– Masswerk, Kriens
– MET Architects, Basel
– Reinhard Architekten / Jäger Egli AG, Hergiswil

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