Das Siegerprojekt für das neue Hotel in Engelberg, angebaut an den bestehenden «Europäischen Hof». (Visualisierung: Architekten)

Nahe am Bestand

Engelberg erhält ein neues 
Hotel. Die Architektur 
spinnt die reiche Tradition des Ortes weiter.

Wer heute in den Alpen ein Hotel baut, befolgt in der Regel eine von drei Strategien. Man stellt eine simple Kiste hin, bläht ein Chalet zum Koloss auf oder lässt sich eine Form entwerfen, die um jeden Preis auffallen will. Keiner der drei Ansätze führt zu herausragender Architektur. Für den geplanten Neubau des Hotels Kurpark in Engelberg wählten die Auftraggeber einen anderen Weg. Der Sarner Generalunternehmer Eberli überzeugte den Investor, den Schweizer Ableger des chinesischen Technologiekonzerns Han’s Laser Technology, einen Wettbewerb auszuloben. Von Anfang an war auch die Denkmalpflege dabei, und das Resultat ist ein Projekt, das an die Hotelbautradition anknüpft. «Klein-Versailles», so nannte die Bevölkerung von Engelberg das 1898 eröffnete Hotel Kuranstalt. Das Gebäude schwang sich in einem Viertelkreis um den Kurpark. Er bildete eine ausladende städtebauliche Geste, bot eine prächtige Fassade und fasste den grossen Park. Es war die Zeit, als die Hotellerie blühte und nicht stumpfe...
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