Aussenperspektive Hangseite

Lernen am Fuss des Matterhorns

Das Berner Büro GWJ Architektur gewinnt den offenen Wettbewerb für die Schulanlage Walka in Zermatt. Mit einem fünfgeschossigen Atrium schaffe das Projekt Identität, schreibt die Jury.

Das Berner Büro GWJ Architektur gewinnt den offenen Wettbewerb für die Schulanlage Walka in Zermatt. Der Neubau ersetzt die verschiedenen Schulhäusern, die zwischen 1958 und 1972 erstellt wurden; er soll 24 Klassenzimmer für Kindergarten und Primarschule, Fach- und Spezialzimmer, Räume für KITA, Mensa und Schulbibliothek sowie eine Doppelturnhalle, ein Auditorium und Gemeinderäumen für Gruppen und Vereine umfassen. Am prämierten Entwurf lobt die Jury die städtebauliche Einordnung in die topographisch aussergewöhnliche Situation: Das von GWJ Architektur vorgeschlagene plastisch gegliederte Bauvolumen aus schlanken, quaderförmigen Körpern ergebe eine angemessen Massstäblichkeit gegenüber den Bauten der Umgebung und schaffe durch die Setzung parallel zur Felswand im Norden gleichzeitig einen Aussenraum mit sinnvollen Zonierungen. Ein fünggeschossiger Atriumraum bildet das innenräumliche Zentrum des Projekts. Dieser Raum wirke als starker Identifikationsort, als Begegnungs- und Erschliessungsraum, der neben vielseitigen visuellen Bezügen eine einfache, sehr übersichtliche Orientierung ermögliche, schreibt die Jury. 

Schulanlage Walka mit Auditorium, Zermatt
Offener, einstufiger Projektwettbewerb für die Einwohnergemeinde Zermatt
Fachjury: Anton Ruppen, Marco Bakker, Adrian Kramp, Thomas Pulver, Philippe Venetz, Philipp Jordan
– 1. Rang: GWJ Architektur, Bern
– 2. Rang: giuliani.hönger Zürich
– 3. Rang: Kathrin Sindelar Architektin und André Châtelain Architekt, Zürich
– 4. Rang: Konrad Scheffer & Nele Dechmann, Lausanne
– 5. Rang: Daniele Marques, Luzern
- 6. Rang: Hurst Song Architekten, Zürich

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