Ein Netz mit Brücken, Stegen und Treppen erschliesst die Studentenwohnungen.

Laubenganglandschaft

Stücheli Architekten gewinnen den Wettbewerb für die studentische Wohnsiedlung HWW der ETH Zürich. Die Sieger schlagen vier Zeilen vor, die über ein offenes Netz mit Laubengängen erschlossen sind.

Stücheli Architekten gewinnen den Investorenwettbewerb für die studentische Wohnsiedlung HWW der ETH Zürich. Die Sieger schlagen am Rande des Campus Hönggerberg vier sechsgeschossige Zeilen vor. Im Erdgeschoss wird die strenge Struktur aufgebrochen und der Raum durchlässig. «Die einfache Idee ist verblüffend», meint die Jury. «Die wohltuend und intelligent angedachte erdgeschossige Permeabilität verspricht Teil des Campus zu werden.» Die Wohnungen sind über ein Netz mit Laubengängen erschlossen, das jeweils zwei Häuser erschliesst. Auf den Stegen und Treppen laufen sich die Studenten sprichwörtlich über den Weg. «Die Wohneinheiten bestechen durch ihre Einfachheit», so die Jury weiter. Sie schätzt die Raumabfolge von öffentlicher Erschliessung über den Wohnbereich bis zu den Nasszellen und den privaten Zimmern. Weiter lobt sie die «wohltuende Rhythmik» zwischen gezackten und glatten Oberflächen der Fassade, die aus vorgefertigten, sägerohen Holzelementen konstruiert ist. Das Projekt hat laut dem Preisgericht das Potential, einen kräftigen Impuls innerhalb des Campus zu generieren.

Wohnsiedlung HWW, ETH Zürich

Investorenwettbewerb mit 9 Teams für die ETH Zürich
– 1. Rang/1. Preis: Stücheli Architekten, Zürich, mit Luzerner Pensionskasse (Investor), Losinger Marazzi (Ersteller), Lamy Résidence (Betreiber)
– 2. Rang/2. Preis: von Ballmoos Krucker, Zürich, mit Implenia Development (Generalplaner), Publica (Investor), Woko (Betreiber)
– ohne Rang/3. Preis: Lot-Z, Zürich, mit der Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte (Investor), Frutiger (Ersteller), H&B Real Estate (Betreiber)
– ohne Rang/3. Preis: pool Architekten, Zürich, mit Pensimo Management (Investor), HRS Real Estate (Ersteller), Regimo Zürich (Betreiber)

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