Der Neubau ergänzt die bestehende Anlage.

Junge bauen Alterspsychiatrie

Ewa Misiewicz und Blazej Janik haben noch kein Büro gegründet, gewinnen aber schon den Wettbewerb für einen Ersatzneubau der Alterspsychiatrie in St. Urban.

Ewa Misiewicz und Blazej Janik haben noch kein Architekturbüro gegründet, gewinnen aber schon den ersten Wettbewerb. Sie überzeugen die Jury mit ihrem Entwurf für einen Ersatzneubau der Alterspsychiatrie in St. Urban, die in der Nähe des Klosters liegt. Die Architekten schlagen einen quadratischen, dreigeschossigen Bau vor, «der die historische und räumliche Ordnung des Ortes und die Massstäblichkeit der bestehenden Bebauung respektiert», so die Jury. Rücksprünge und eingeschnittene Terrassen gliedern den Baukörper, was laut dem Preisgericht zu einer «speziellen plastischen Qualität» führt. Die Fassaden sind mineralisch verputzt und nehmen so Bezug zum Bestand. Die Grundrisse sind einfach und klar organisiert, schreibt die Jury. Die Einschnitte erlauben gute Belichtung und schöne Ausblicke. Der kleine Innenhof bringe aber nur ungenügend natürliches Licht ins Sitzungszimmer, so die Jury. Die Atmosphäre lobt sie als attraktiv und wohnlich.

Ersatzneubau Alterspsychiatrie, St. Urban
Offener Projektwettbewerb mit 47 Teilnehmern für die Luzerner Psychiatrie.
Fachpreisrichter: Urs Mahlstein (Vorsitz), Regula Harder, Urs Birchmeier, Patrick Ambauen
– 1. Rang: Ewa Misiewicz und Blazej Janik, Basel
– 2. Rang: Proplaning Architekten, Basel
– 3. Rang: Aeschlimann Hasler Partner Architekten, Zürich
– 4. Rang: Oliv Brunner Volk Architekten, Zürich
– 5. Rang: ARGE Stefan Häuselmann, Baden, und Schmid Architekten, Baumanagement, Zürich
– 6. Rang: Igual & Guggenheim Architekten, Zürich
– 7. Rang: Meletta Strebel Architekten, Luzern
– 8. Rang: Masswerk Architekten, Kriens

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