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Im Schatten des Pragmatismus

Ein Verfasserteam namens «Kollektiv Marudo» gewinnt den Wettbewerb für den Neubau Doppelkindergarten und Tagesschule in Solothurn.

Wenn man bei «Soleure», dem französischen Namen der Stadt Solothurn, an etwas Sonniges denkt, dann stellt man sich  unter dem Kennwort «École de soleure» eine Schule vor, die von viel Licht und Sonne profitiert. In diesem Fall ist man dann etwas irritiert ob des erstrangierten Wettbewerbsprojektes, das für den Neubau mit Doppelkindergarten und Tagesschule auf der Schulanlage Brühl einen langgestreckten zweigeschossigen Betonriegel mit umlaufenden Laubengängen vorschlägt. Es verhält sich nämlich so wie immer bei diesen umlaufenden Laubengängen: an den wenigen heissen und hellen Tagen im Jahr sind sie eine Bereicherung, an allen anderen Tagen verschatten sie vor allem den Innenraum. Auch der Kollektivgedanke, der aus der Laubenangerschliessung bzw. dem Fluchtweg eine gemeinsame Terrasse macht, hilft da wenig, im Gegenteil: je grösser die Aussenfläche desto dunkler der Innenraum. Bleibt als Begründung der ökonomische und organisatorische Pragmatismus. Letzteres kann man den Verfassern, die ...
Im Schatten des Pragmatismus

Ein Verfasserteam namens «Kollektiv Marudo» gewinnt den Wettbewerb für den Neubau Doppelkindergarten und Tagesschule in Solothurn.

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