Neue Nordostansicht Fotos: Joos & Mathys / Architektur Studio Roth

Im Geiste der 1970er-Jahre

Joos & Mathys gewinnen zusammen mit dem Architektur Studio Roth den Wettbewerb für die Sanierung des Hallenbads in Meiringen.

Nur gerade vier Architekturbüros waren zum Wettbewerb zugelassen. Die Gemeinde Meiringen hatte für die «Pfrundmatte» einen Wettbewerb mit Präqualifikation durchgeführt. Sie will aus dem 40-jährigen Hallenbad ein Erlebnisbad und aus den Turnhallen eine Dreifach-Turnhalle machen. Zusätzlich ist ein Wellness- und Fitnessbereich geplant. Gewonnen hat den Wettbewerb Joos & Mathys mit dem Architektur Studio Roth. Bea Maria Roth hat fünf Jahre lang im Büro von Peter Joos und Christoph Mathys gearbeitet bis sie sich dieses Jahr selbständig machte.


Die Jungfrau Zeitung liess am letzten Freitag Jurymitglied und Architektin Alexandra Reimann reden. Sie zeigte, weshalb der Entscheid zugunsten des Projekts «Kirchet» fiel. Bestechend fand die Jury laut Jungfrau Zeitung, dass das bestehende Gebäude in der Grundsubstanz erhalten bleibt und die Dreifachturnhalle in einem separaten Objekt unterkommt. Damit entstehe gegen den Kindergarten hin eine schöne Hofsituation, so Reimann. Andere Projekte im Wettbewerb versuchten, das Problem mit einem kompletten Neubau zu lösen oder alle Räume in ein grosses Gebäude zu platzieren. Beides vermochte die Jury nicht zu überzeugen.

Das Sportbecken wird von 17 auf 25 Meter verlängert. Zusätzlich soll ein Kinderbecken sowie eine Rutschbahn mit separatem Auslaufbecken und ein attraktiver Aussenbereich zum Entspannen realisiert werden, schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. In den Obergeschossen sei der Wellness- und Fitnessbereich vorgesehen. Eine moderne Saunalandschaft, Sprudelbad und Fitnessräumlichkeiten würden diesen Bereich auszeichnen.

Eine erste Grobkostenschätzung geht laut Gemeinde für Hallenbad und Turnhallen von 18 bis 20 Millionen Franken aus. Für den Wellness- und Fitnessteil ergeben sich Kosten von vier bis sechs Millionen Franken. Die Gemeinde prüft zurzeit, ob der Wellness- und Fitnessbereich fremdfinanziert werden könnte. Die Stimmberechtigten Meiringens werden im Juni 2013 über das Projekt entscheiden.

Kommentare

martin 03.12.2012 23:45
Schöne Bilderschlacht. Keine Pläne?
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Ich kann das Bild nicht lesen