Expedition27: Karte der Expo2027

Expo2027: Siegerprojekt ausgewählt

«Expedition27» heisst der Beitrag des siegreichen Teams von Hosoya Schaefer Architects, Plinio Bachmann und Studio Vulkan. Ihr Konzept wird Ausgangspunkt der weiteren Arbeiten sein.

Unter der Leitung von Angelus Eisinger hatte die Jury der 2. Wettbewerbstufe über 60 Eingaben bewertet. Daraus ging der Beitrag «Expedition27», eine Kooperation von Hosoya Schaefer Architects, Plinio Bachmann und Studio Vulkan, als eindeutiger Sieger hervor.
Gemäss Jurypräsident Eisinger stach «Expedition27»  aus allen Beiträgen heraus, weil das  Konzept visionär und mutig und zugleich praktikabel und umsichtig sei. Das Team um Markus Schaefer schlägt für 2027 eine Expo des Lebensraums vor. Sie soll von Landschaft, Raum und Ressourcen handeln und von der Herausforderung, diese mittels Ideen, Infrastrukturen und Institutionen langfristig, nachhaltig und gemeinschaftlich zu nutzen. Dabei wird die Landschaft in drei grosse Landschaftsbänder gegliedert: Die Berglandschaft mit der schroffen Bergwelt und den grünen Hügeln des Appenzells, die Stadtlandschaft mit der Agglomeration St. Gallen, den Landwirtschaftsflächen des Thurgau und dem Rheintal sowie die Seelandschaft mit der Offenheit und Internationalität der Bodenseeküste.
Es sei ein stabiles konzeptionelles Gerüst für die weitere Ausarbeitung und Konkretisierung einer lebendigen und auf Teilhabe ausgerichteten Landesausstellung, so Eisinger in der Pressemeldung. Mit dem Vorliegen des Siegerkonzeptes rückt die Landesausstellung in der Ostschweiz ein kleines Stück näher. Wird die nächste Projektphase gestartet, muss das Volk in den drei Kantonen voraussichtlich im Jahr 2018 darüber abstimmen.

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