Fassadenansicht

Einfügen ohne anzubiedern

Nuak Architekten aus Zürich gewinnen den Wettbewerb für einen Neubau der Basisstufen und der Tagesschule Länggasse an der Depotstrasse in Bern. Es gelinge ihnen, den Neubau in die bestehende Baustruktur einzufügen, ohne sich anzubiedern, meint die Jury.

Nuak Architekten aus Zürich gewinnen den Wettbewerb für einen Neubau der Basisstufen und Tagesschule Länggasse an der Depotstrasse in Bern. Ihr Projekt «Villa Kunterbunt» schlägt einen dreigeschossig gegliederten Gebäudekörper vor. «Die versetzte Anordnung in der Grundstücksecke nimmt Rücksicht auf die Nachbarbauten» schreibt die Jury und lobt, wie die sorgfältige Gliederung die Massstäblichkeit des Quartiers respektiere und zu schön proportionierten Innenräumen führe. «Der Baukörper übernimmt Formen, Volumen und Farbigkeit der im Quartier Muesmatt vorhandenen Wohnbauten und Villen und kombiniert diese mit Gestaltungselementen von Schulhausbauten und Pavillons», heisst es weiter. Mit diesem Kniff gelinge es, den Neubau in die bestehende Baustruktur einzufügen, ohne sich anzubiedern und das Haus gleichwohl als öffentlichen Bau klar auszuzeichnen.

Neubau Basisstufen und Tagesschule Länggasse, Depotstrasse 40, Bern
Projektwettbewerb für Generalplanerteams im offenen Verfahren
Fachpreisrichterinnen und -preisrichter
Heinrich Sauter (Vorsitz, Bereichsleiter Hochbau Stadt Bern), Mattias Boegli (Boegli Kramp Architekten), Antti Rüegg (Metron AG), Pascale Akkerman (Xeros Landschaftsarchitekten), Michael Althaus (Bereichsleiter Hochbau Stadt Bern)
1. Rang: nuak Architekten, Zürich
2. Rang: Tobler Litscher, Zürich
3. Rang: Ernst Gerber Architekten + Planer, Bern
4. Rang: Werkgruppe AGW, Bern
5. Rang: Häfliger von Allmen Architekten, Bern

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge
Die Wettbewerbsbeiträge können vom 1. bis 10. September 2014 im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung in der Gewerbeliegenschaft Güterstrasse 8 (ehemaliges KVA-Areal) im 1. Obergeschoss besichtigt werden. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 17 bis 19 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 16 Uhr.

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