Der zweigeschossige Neubau steht senkrecht zum Ufer.

e2a bauen am Wasser

Die Stadt Zürich ersetzt die Wache der Wasserschutzpolizei am Mythenquai durch einen Neubau. e2a eckert eckert architekten gewinnen den Wettbewerb für das Gebäude.

Die Stadt Zürich ersetzt die Wache der Wasserschutzpolizei am Mythenquai durch einen Neubau, der Altbau aus den 1960er-Jahren ist marode und zu klein. e2a eckert eckert architekten gewinnen den Wettbewerb für den Ersatzneubau. Er liegt zwischen dem Bootshaus des Polytechnischen Ruderclubs und den Bauten der anderen Rudervereine. «Das Siegerprojekt ergänzt die Reihe von teilweise denkmalgeschützten Bootshäusern aus den 1930er-Jahren der Ruderklubs in sinn- und stilvoller Weise», schreibt die Stadt. Das Volumen steht senkrecht zum See zwischen zwei Stegen. So entsteht am Mythenquai ein offener Vorplatz, zudem können alle markanten Bäume erhalten werden. Die komplexe Nutzung mit Büros und Garderoben, Tauch- und Materialräumen sowie einer Bootshalle werde in einen ruhigen und klaren Gebäudekörper überführt, schreibt die Jury. Vorgefertigte Betonstützen bilden das Grundgerüst des Baus. Die Fassade dahinter ist aus Holz gefertigt. Im Erdgeschoss rückt der Holzkubus zurück und spielt eine Arkade frei. Der Entwurf kombiniere die städtebauliche Fragestellung gekonnt mit den architektonischen Ansprüchen an ein Gebäude der Öffentlichkeit, findet das Preisgericht. Das Resultat sei ein «selbstbewusstes, einfaches und nicht aufdringliches Gebäude, das den Ort sinnvoll ergänzt und mitprägt».

Neubau Wache Wasserschutzpolizei am Mythenquai, Zürich

Projektwettbewerb im selektiven Verfahren mit 12 Teilnehmern für die Stadt Zürich
– 1. Rang: e2a eckert eckert architekten, Zürich, mit b+p baurealisation, Zürich, Gruner + Wepf Ingenieure, Zürich
– 2. Rang: Loeliger Strub Architektur, Zürich, mit Matthias Schmidlin Ingenieur, Zürich
– 3. Rang: Edelmann Krell Architekten, Zürich, mit Anderegg Partner, Zürich, Höltschi & Schurter Bauingenieure, Zug

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