Isometrie des gesamten Areals (1. Rang: Holzhausen Zweifel Architekten, Bern, rk Studio Architecture, Biel, und camponovo baumgartner, Zürich)

Dr Aare na

Die Stadt Bern wächst und damit der Druck auf Grund und Boden. Deshalb soll auf dem ehemaligen Gaswerkareal ein Stadtquartier entstehen. Auch nach dem Wettbewerb wirft der Standort Fragen auf.

Die schönste Art, nach Bern zu kommen, ist das ‹ Böötlä ›. Die grüne Aare schlängelt sich durch das bewaldete Aaretal, und unvermittelt taucht das Bundeshaus auf. Ehe man sichs versieht, ist man mitten in der Stadt. Hier soll nun ein neues Quartier entstehen. Vor den Schlauchbooten spülte die Aare – zwischenzeitlich als Gletscher – Unmengen an Sedimenten an und weg. So bildeten sich die moorartige Schwemmebene, die wegen ihrer exponierten Lage lange Zeit ein unberührtes Biotop war, und die erhöht gelegene Stadtebene. Mit der Industrialisierung bändigte die Stadt die Aare und verlegte 1867 für hundert Jahre die Gasproduktion in die Schwemmebene. Ein dichtes Feld aus Industriehallen entstand – und verschwand. Heute übrig geblieben sind einige schöne Zeitzeugen wie die Ryff-Fabrik von 1890, die Direktionsvilla von 1875 und das Werkstattgebäude, 1929 von Walter von Gunten gebaut, das Lieblingshaus fast aller Berner Architekten. Wie so oft entstanden in den Rohdiamanten subkulturel...
Dr Aare na

Die Stadt Bern wächst und damit der Druck auf Grund und Boden. Deshalb soll auf dem ehemaligen Gaswerkareal ein Stadtquartier entstehen. Auch nach dem Wettbewerb wirft der Standort Fragen auf.

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