Visualisierung des Siegerprojekts von Durisch+Nolli Architetti

Die Zukunft von SRF (oder wie sie sein sollte)

Grosse Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Hört man von einem Projekt namens «SRF next», denkt man gleich an die No-Billag-Initiative kommenden Jahres. Dabei handelt es sich um einen Studienauftrag, der erst noch ein viel versprechendes Siegerprojekt hervorgebracht hat.

Grosse (oder sagen wir in diesem Fall: beunruhigende) Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Hört man von einem Projekt namens «SRF next», denkt man gleich an die No-Billag-Initiative vom 4. März 2018. Dabei handelt es sich um einen Studienauftrag, der den Ersatz des bisherigen Studiogebäudes («Studio 1») in Leutschenbach zum Thema hat. Ein interessante Aufgabe mit einem interessanten Teilnehmerfeld, aber weil das einzige relevante Thema im Moment die Gebühren und ihre Verwendung zu sein scheinen, vermeldet die SRF-Medienstelle den entschiedenen Studienauftrag mit folgender Headline: «Neubau am SRF-Standort Zürich Leutschenbach soll Betriebskosten nachhaltig senken». Wir fügen an, dass mit dem Entwurf von Durisch Nolli ein schönes und viel versprechendes Projekt gewonnen hat. Ein ausführlicher Bericht zum Studienauftrag folgt in hochparterre.wettbewerbe.

SRF next
Studienauftrag für das Schweizer Radio und Fernsehen
Fachjury: Roger Diener, Jonathan Sergison, Anna Jessen, Christian Penzel, Matthias Krebs
– 1. Rang: Durisch+Nolli Architetti, Lugano
Weitere Teilnehmer:
– Dominique Perrault Architecte, Paris
– E2A Piet Eckert und Wim Eckert Architekten, Zürich
– HHF Architekten, Basel
– Robbrecht en Daem Architecten, Ghent
– Tony Fretton Architects, London

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