Visualisierung des Siegerprojekts von Müller Sigrist Architekten

Den Brahmshof weiterzubauen, misslingt

Heute pilgern zwar nicht mehr so viele Architektinnen und Architekten zum Brahmshof wie früher, aber sie kommen immer noch aus ganz Europa. Das Projekt für den Erweiterungsbau wird niemanden anlocken.

Ein Ergänzungsneubau für das Kinderheim Pilgerbrunnen, angereichert mit vermietbaren Kleinwohnungen, soll die nordwestliche Ecke des Brahmshofs im Zürcher Kreis 3 schliessen. Die Architekten gingen mit einer hohen Hypothek ins Rennen. Beim Neubau für das Kinderheim und für besondere Wohnformen am Brahmshof waren Zielkonflikte Teil der Aufgabe: Während das Kinderheim die gesamte Hoffläche vereinnahmen und exklusiv für die Schutzbefohlenen nutzen möchte, würden die neuen Wohnungen gerne auch Teil des gesamten Brahmshofs werden. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Privatheit hier verunmöglicht jedoch dort die offene Anbindung an den Bestand. Der Brahmshof mit seinem innenliegenden Laubengang würde baulich gerne komplettiert werden können, doch die spezielle Nutzung als Kinderheim erfordert eine andere Erschliessungstypologie für den Ergänzungsneubau. Die Architekten wählen zwischen Fragmentierung und Harmonisierung. Die volumetrische Fragmentierung scheitert am Harmoniebedürfnis der Bauherrschaf...
Den Brahmshof weiterzubauen, misslingt

Heute pilgern zwar nicht mehr so viele Architektinnen und Architekten zum Brahmshof wie früher, aber sie kommen immer noch aus ganz Europa. Das Projekt für den Erweiterungsbau wird niemanden anlocken.

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