Visualisierung der Situation: Das Oesch Areal (Bildmitte) ist Teil der Entwicklung von Zug West.

Das Gespenst der Parzellierung

Verdient gewinnen Meier Hug Architekten den Wettbewerb auf dem Oesch-Areal in Zug. Das ist trotzdem eine vertane Chance.

Vorweg darf man sagen, dass mit dem Vorschlag von Meier Hug Architekten ein gutes Projekt gewonnen hat. Das «Oesch Areal und angrenzende Parzellen in Zug» – so der Titel des Studienauftrags — soll gemäss ihrem Vorschlag mit vier Längszeilen und zwei Gebäuderücken bebaut werden. Stadträumlich entstehen so zwei gegen den Zugersee im Süden sich öffnende Wohnhöfe und eine grosszügige zentrale Achse, die sich zu verschiedenen Quartierplätzen weiten soll. Das ist in der sogenannten «städtebaulichen Setzung» so schnörkellos wie entspannt, und man wundert sich ein wenig, dass die Jury sich nicht auf eine einstimmige Empfehlung einigen konnte. Stattdessen musste eine konsultative Abstimmung durchgeführt werden, welche mit sieben zu vier Stimmen für Meier Hug und damit zuungunsten von jessenvollenweider ausfiel (letztere hatten, wohl beflügelt von ihren historisierenden Stadtraumfantasien für die Berliner WerkBundStadt, vier durchbrochene Blockränder aus dem Hut gezaubert).Interessanter als der...
Das Gespenst der Parzellierung

Verdient gewinnen Meier Hug Architekten den Wettbewerb auf dem Oesch-Areal in Zug. Das ist trotzdem eine vertane Chance.

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