Lernlandschaft unter dem Dach (Visualisierung: Filippo Bolognese Images)

Das fliegende Klassenzimmer faltet sich auf

Am Zirkusplatz in Sursee soll ein neues Sekundarschulhaus entstehen. BUR Architekten gewinnen den selektiven Wettbewerb mit der überraschenden Variation eines unterdessen wohl bekannten Typus.

Im Schweizerischen Schulhausbaus existiert seit einigen Jahren ein Typus, der unter der Bezeichnung «Fliegendes Klassenzimmer» bekannt geworden ist: Es handelt sich dabei um eine schachbrettartige Komposition von Klassen- und Gruppenräumen, Pausen- und Erschliessungsflächen. Eine horizontale Lernlandschaft, die jedoch nicht wie die klassische Pavillonschule in der Landschaft sitzt, sondern «fliegt» – unter ihr finden sich die grossen gemeinschaftlichen Räume: Aula, Turnhalle, Mittagstisch etc.  Anlass und Zweck des Typus sind gewissermassen logisch (Stichwort Verdichtung), doch birgt die massgeblich von Architekt Thomas Fischer entwickelte Lösung auch ihre Tücken: Das Ideal einer Schule voller Tageslicht in einem hochkompakten Volumen wird nur erreicht, wenn die geforderten Flächen rechnerisch «aufgehen», genauer: wenn die seitlich belichteten grossen Räume im Erdgeschoss gleich viel Platz beanspruchen wie die kleineren Schulräume, die zenital und über Atrien belichtet werden ...
Das fliegende Klassenzimmer faltet sich auf

Am Zirkusplatz in Sursee soll ein neues Sekundarschulhaus entstehen. BUR Architekten gewinnen den selektiven Wettbewerb mit der überraschenden Variation eines unterdessen wohl bekannten Typus.

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