Visualisierung (1. Rang, ausgeschlossen, Marta Shtipkova und Lucas Michael) Fotos: Architekturbüros

Das beste Projekt ausgeschlossen

Ein junges Architektenpaar gewinnt einen Generalplanerwettbewerb in Steinhausen – und verliert doch alles.

Besser kann man einen Generalplanerwettbewerb nicht entlarven. Der Kanton Zug hat einen solchen offen ausgeschrieben. In Steinhausen will er die «Durchgangsstation Asyl» neu bauen. 150 Personen sollen Platz finden, dazu Büros und Nebenräume – keine schwierige Aufgabe. Trotzdem wollte das Wettbewerbsprogramm die Teambildung: Architektur, Baumanagement, Landschaftsarchitektur, Bauingenieurwesen, Gebäudetechnik, Bauphysik und Brandschutz. Aus 32 Projekten wählte die Jury einstimmig das Projekt «Apollo» aus. Man öffnete die Verfassercouverts, und es gewannen Marta Shtipkova und Lucas Michael. Doch das junge Architektenpaar hatten keine Fachplaner angegeben, «weil Fachplaner bei solch weniger komplexen Projekten selten Essenzielles zum Entwurf beitragen und wir dank unserer Erfahrungen ein einfaches Haustechnik-, Fotovoltaik- und Statikkonzept erarbeiten können», erklärt Lucas Michael. Die Jury, mit den Fachleuten Corinna Menn, Rita Illien, Lilitt Bollinger, Urs Kamber, Roger Boltsha...
Das beste Projekt ausgeschlossen

Ein junges Architektenpaar gewinnt einen Generalplanerwettbewerb in Steinhausen – und verliert doch alles.

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