Das Siegerprojekt Fotos: Baumann Roserens

Baumann Roserens gewinnen

Die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf planen in Oberwil am Zugersee 56 Wohnungen. Baumann Roserens gewinnen den eingeladenen Wettbewerb.

Mitglieder der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf liessen sich 1898 in Luzern nieder und gründeten den St.-Johann-Verein, um Kranke zu pflegen. Seit 1923 betreiben sie neben dem Pflegeheim Steinhof in Luzern das Franziskusheim in Oberwil. Der Verein der Brüder besitzt das Grundstück mit Bauten für Psychiatrie. 2009 zonten Stadt und Kanton Zug 9300 Quadratmeter Landwirtschaftsland in eine Wohnzone um. Dieser Bauzone ist die neu im Katon Zug geschaffene Zone für presigünstigen Wohnungsbau überlagert. Es sollen neben einer Kindertagesstätte 24 Eigentums- und 32 preisgünstige Mietwohnungen entstehen.

Baumann Roserens gewinnen den Wettbewerb nach einer Überarbeitung der zwei erstrangierten Projekte. Sie schlagen drei Bauten für die Eigentumswohnungen vor und zwei längliche für die Mietwohnungen. Damit ist der Unterschied von Miete und Eigentum vor allem in den verschiedenen Gebäudeabmessungen sichtbar. Die Jury lobt, dass die Grundriss- und Wohnqualität aber gleich seien, was ein sympathisch sei und ein zu grosses Sozialgefälle verhindere. «Gesamthaft erscheint die Überbaung selbstverständlich und unforciert in der Landschaft und gebauten Umgebung», schreibt die Jury zusammenfassend. Die Klinik auf der Hangkuppe bleibe als Solitär bestehen, auch wenn die spätere Etappe gebaut werde.

Wohnüberbauung Mühlimatt, Oberwil (ZG)

Projektwettbewerb im Einladungsverfahren mit 5 Teilnehmern für die Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, Luzern

1. Rang (Projekt überarbeitet): Baumann Roserens, Zürich

2. Rang (Projekt überarbeitet): Lütolf und Scheuner, Luzern

3. Rang: Hanspeter Lüthi + Andi Schmid, Luzern

Weitere Teilnehmer:

Albi Nusbaumer, Zug

Renzo Bader Architekten, Zug

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