Das individualisierte Badezimmer nach der Vorstellung des französischen Designers Tristan Auer.
Im Auftrag von AXOR

Standard reicht nicht mehr

Mit ‹AXOR Distinctive› individualisiert der Hersteller Axor das Badezimmer, präsentiert Konzepte von Tristan Auer und Hadi Teherani sowie neue Armaturen von Philippe Starck.

«Wie können Architekten und Innenarchitektinnen die sich wandelnden Wünsche ihrer Kundinnen und Kunden noch besser verstehen und aussergewöhnliche Lösungen entwickeln, die für Jahre Bestand haben und für Begeisterung sorgen?» So formuliert Anke Sohn, Head of Global Brand Marketing, die zentrale Frage des Projekts ‹AXOR Distinctive›.

Ganzheitlicher Erfahrungsort
Die Firma Axor präsentiert eine Studie des deutschen Designjournalisten Oliver Herwig, in der dieser sich mit der Individualisierung privater Lebensräume auseinandersetzt. Herwig stellt fest, dass sich das Bad in den letzten Jahren von der Nasszelle, als «geschlossenem Funktionsort» in einen «ganzheitlichen Erfahrungsort» gewandelt hat: «Das personalisierbare Spa beginnt bei uns zuhause.» Auf Herstellerseite spielen in diesem Individualisierungsprozess neue Verfahren wie der 3-D-Druck oder die vernetzte Produktion der Industrie 4.0 eine wichtige Rolle. Auch Standardprodukte können damit kostengünstig an die Vorstellungen und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer angepasst werden. «Industrialisierung mündet in echter Individualisierung», fasst Herwig zusammen.


In Anlehnung an die Ästhetik der 1980er Jahre kombiniert Auer spiegelnden Edelstahl mit Neonbeleuchtung und einer grafischen Mischung aus hellem und dunklem Travertin.

Harte Oberfläche und Kanten für eine klaren Geometrie, zum Ausdruck gebracht mit den neuen ‹AXOR Universal Rectangular Accessoires›.

Toilette und Bad zählen zu den komplexesten Räumen, da hier viele unterschiedliche Forderungen zusammenkommen: Normen und Technik, Wünsche und Vorlieben. Das macht sie zur Herausforderung für Innenarchitektinnen und Architekten. Hersteller täten daher gut daran, eine Vielzahl unterschiedlicher Formsprachen internationaler Designerinnen und Designern im Angebot zu haben, um den Planerinnen «das Spiel der verschiedenen Oberflächen und Veredelungen in einer möglichst breiten Produktpalette» zu ermöglichen. «Denn der einfache Standard ist eben nicht mehr ausreichend», meint Herwig. In einem zweiten Schritt erfordere die Individualisierung von den Herstellern die Fähigkeit, singuläre Produkt anzupassen, also Elemente und Dimensionen zu verändern und Produkte mittels besonderer Materialien, Oberflächen oder Farben zu personalisieren – «wie wir sie aus der Mode kennen».
 

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Die neuen ‹AXOR Rectangular Accessories› drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern unterstreichen den persönlichen Einrichtungsstil.

Massgefertigt und personalisierbar
Mit den Farben und Oberflächen der Reihe ‹FinishPlus› und den massgefertigten Produkten der ‹Signature›-Linie hat Axor die in der Studie propagierte Individualisierung bereist umgesetzt. Und damit sie nicht nur Theorie bleibt hat die Firma in Zusammenarbeit mit drei Gestalterinnen basierend auf den Erkenntnissen der Studie drei Badezimmerkonzepte erarbeitet. Tristan Auer, Sarah Lavoine, Hadi Teherani interpretieren das Bad als Ort der Transformation, der Meditation und der Regeneration. Die drei Entwürfe bedienen sich auch bei den drei Produktlinien der ‹AXOR Universal Accessoires›, insbesondere bei den neuen ‹Rectangular Accessoires›, die gemeinsam mit Philippe Starck gestaltet wurden.

Die Rubrik Werkplatz ist eine Kooperation von Hochparterre mit ausgesuchten Firmen und Institutionen des Werkplatzes Schweiz.

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