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Hochparterre - Werkplatz - Individuell, modular, lokal Hochparterre - Individuell, modular, lokal
Das Modul ‹eQ› in unterschiedlichen Kombinationen in neuen ETH-Büros. Fotos: Simone Vogel
Im Auftrag von Embru

Individuell, modular, lokal

Das Büromöbel ‹eQ› von Embru bewährt sich in neuen Grossraumbüros der ETH Zürich als Raumteiler. 6000 Module strukturieren die Grossraumbüros auf vier Stockwerken.

Vergangenes Jahr dürfte die Stückzahl des Büromöbelsystems ‹eQ› von Embru die 100 000er-Marke geknackt haben, schätzt Andreas Mantel, Leiter der Marketingabteilung und Mitglied der Geschäftsleitung von Embru. Für den neusten Produktionsschub sorgte 2020 ein Grossauftrag der ETH Zürich, die mit einigen Verwaltungsabteilungen Büroräume im Octavo-Gebäude in Zürich-Oerlikon bezog. Rund 6000 ‹eQ›-Module strukturieren die Grossraumbüros auf vier Stockwerken. Sie sind – je drei Module hoch und zwei Module breit – zu kleinen Regalen kombiniert. Die beiden obersten Fächer bleiben als Ablagen offen, darunter sind Klappen und Schubladen eingerichtet. Mehrere Farben prägen die verschiedenen Zonen und Stockwerke: sattes Orange-Rot, dezentes Hellgrau, sanftes Grün und kräftiges Azurblau. Die Grundfarben Samtweiss und Schwarz umrahmen diese Akzente.
 

Jedes Stockwerk erhielt einen eigenen Farbton, umrahmt von zwei Grundfarben.

Der flexible und kompakte Raumteiler überzeugte in der WTO-konformen Ausschreibung der ETH. Die Regale bieten den Sitzenden im Open Space Office Rückendeckung und Stauraum – nicht zu viel, da im Büro immer weniger Papier liegt, und nicht zu wenig, damit die Menschen sich bei der Arbeit dennoch mit den ihnen wichtigen Dingen umgeben können. Bei geteilten Arbeitsplätzen lässt sich ‹eQ› mit einem Schloss ausrüsten, um persönliche Gegenstände aufzubewahren.
 

Die halbhohen Regale bieten Stauraum und Rückendeckung.

Seit 1904 stellt Embru im zürcherischen Rüti Metallmöbel und in der benachbarten Gemeinde Wald jene aus Holz her. Entwürfe von Architektur-Legenden der Moderne wie Marcel Breuer, Werner Max Moser oder Alfred Roth sind zu Klassikern geworden, aus jüngerer Zeit sind die Modelle von Christophe Marchand bekannt. Hundert Jahre nach der Firmengründung entstand ‹eQ› als Werksentwurf: ein klassisches Modulsystem, das ganz ohne Werkzeug und Schrauben auskommt. Der Clou sind einfache Steckverbindungen, mit denen sich ‹eQ› von Hand zusammenbauen lässt – und dabei veränderbar bleibt. In den vergangenen Jahren hat Embru die Modulvariationen stets ausgebaut. Die Module können als Ablage offen stehen und mit Prospekttablaren oder Briefkörben ausgestattet werden. Schliessen lassen sie sich mit Klappen, Flügel-, Schiebe- oder Lateralfalttüren. Verfügbar sind auch Schubladen und Hängeregister. Und natürlich lassen sich alle Elemente individuell kombinieren, wovon die ETH regen Gebrauch gemacht hat.
 

Das Modul in Dreierformation.

6000 Module in 575 unterschiedlichen Kombinationen: Der ETH-Auftrag hielt Embru eine ganze Weile auf Trab. «Die vier Farbspektren mit 15 Sonderfarben haben die Produktion herausgefordert», erzählt Andreas Mantel schmunzelnd. «Doch die Sache glückte, und wir lieferten den Auftrag termingerecht aus.» Fertigung, Beschichtung und Vormontage wurden in einem straffen Prozess organisiert. Embru baute in Rüti eigens eine Montagestrasse auf und schulte drei Mitarbeiter speziell auf das Farbkonzept. Zeitweise verliessen täglich zwei Anhängerzüge das Werk Richtung Zürich-Oerlikon.
 

Zum Teil wurde ‹eQ› mit schlichten Akustik-Stellwänden ergänzt.

Mit dem Stanzlasercenter, der Pulverbeschichtungsanlage und der Montageabteilung kann die Zürcher Oberländer Firma ihre Möbel noch immer von A bis Z in Rüti herstellen und entspricht damit der Nachfrage nach lokaler Fertigung. «Die hauseigene Produktion mit unseren Fachkräften machte es möglich, den grossen, komplexen und stark individualisierten Auftrag in der vorgegebenen Zeit zu erfüllen.»

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