‹System 210› besteht aus nur drei Komponenten. Mit ihnen lassen sich unzählige Varianten realisieren.
Im Auftrag von Duscholux AG

Anpassungsfähig bleiben

Duscholux integriert das Bad ins Schlafzimmer. Die Raum-in-Raum-Struktur ‹System 210› reagiert auf wechselnde Anforderungen – fast ohne in die Bauphysik einzugreifen.

Auf der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal lassen sich Hotels allerhand einfallen. Manche bieten Übernachtungen Unterwasser, in Grotten oder Baumkronen an, bauen Pools und Schaukeln auf Hochhausdächer. Damit die Fotos der Reisenden ihren Gastgebern als Werbung dienen können, müssen sie instagrammable sein, also attraktiv genug, um auf Social-Media-Kanälen gepostet zu werden. Hotels, die weder durch ihre Architektur noch durch ihre Aussicht beeindrucken, haben es schwer – besonders in Städten, wo die Platzverhältnisse wenig Spielraum bieten. 

Boutique- und Designhotels setzen auf mondänen Schick, um im Wettstreit der Bewertungsportale um die besten Bilder zu bestehen. Der Badhersteller Duscholux reagiert darauf mit einer modularen Raum-in-Raum-Lösung. Sie soll die gestalterischen Möglichkeiten von Designerinnen und Innenarchitekten erweitern und die Stringenz des Interieur–Konzepts stärken. 

‹System 210› besteht aus nur drei Komponenten, mit denen sich unzählige Varianten realisieren lassen, von der Duschkabine bis hin zum grosszügigen Bad mit Ankleide. «Wir bieten eine echte Alternative zur Trockenbaulösung», sagt Marc Habegger, Projektleiter bei Duscholux. «Statt ein Zimmer aufzuteilen und das Bad zu verstecken, lässt es sich in seiner ganzen Grösse erfassen. So entsteht eine neue Art Raum, in dem sich das Designkonzept konsequent durchziehen lässt».

Semitransparente Glasflächen sorgen trotz der offenen Struktur für Privatsphäre.

Die Raum-in-Raum-Lösung soll die gestalterischen Möglichkeiten von Innenarchitektinnen erweitern.

Matt-Effekte, Logos, Muster oder Spiegelflächen lassen sich in verschiedene Einrichtungsstile integrieren.

Dank der Palette von Farben, Materialien und Oberflächenbehandlungen sind die Profile in verschiedene Einrichtungsstile integrierbar. Auch die Glasflächen lassen sich variabel gestalten, etwa durch Matt-Effekte, Muster oder das Logo des Hauses. «Semitransparente Oberflächen gewährleisten eine gewisse Intimsphäre. Wir wollen den Raum aber nicht ganz verschliessen», sagt Habegger, «schliesslich liegt der Reiz genau darin, dass Bade- und Schlafzimmer ineinander verschmelzen.» Weil das barrierefreie System nicht auf Familienhotels, sondern auf urbane Gasthäuser für Paare oder Geschäftsreisende ausgerichtet ist, sei zudem das Bedürfnis nach Privatsphäre geringer. 

Das modulare System richtet sich an die Hotellerie und Architekturbüros, die flexible Raumkonzepte entwickeln wollen.

Eingebaut wird die flexible Konstruktion erst nach Abschluss der übrigen Bauarbeiten. Da Wasseranschlüsse und Duschboden dann bereits platziert sind, dauert die Montage wenige Stunden. ‹System 210› wird nur wandseitig verschraubt, ohne vorgängig ein Unterputzprofil oder Ankerpunkte zu legen. Der breite Einstellbereich des Wandprofils ersetzt teure Einzelanfertigungen vom Glasereibetrieb, er gleicht bis zu 15 Millimeter Unebenheit aus. Auch eine Deckenanbindung ist unnötig, weshalb die Konstruktion auch in Räumen mit abgehängter Decke funktioniert.

‹System 210› bietet eine Alternative zur herkömmlichen Trockenbaulösung.

Ein abgetrenntes Bad verkleinert den Raum.

Ändern sich die Bedürfnisse oder die ästhetischen Vorlieben, lässt sie sich mit kleinem Aufwand anpassen – ein entscheidender Faktor für Hotels, die wechselnde Ansprüche erfüllen sollen. Habegger sieht das Anwendungsgebiet aber nicht nur auf die Hotellerie begrenzt. «In erster Linie ist das System ein Designelement, das als Differenzierungsmerkmal funktioniert.» Dies macht die Raum-in-Raum-Lösung auch für private Bauherren oder Architekturbüros interessant, die flexible Raumkonzepte entwickeln wollen.

Ob einfache Duschkabine oder Luxusbad mit Ankleide: Die modulare Konstruktion lässt sich beliebig anwenden.

‹System 210› wird nur einseitig mit der Wand verschraubt.

Ein Unterputzprofil, Ankerpunkte oder eine Deckenanbindung sind unnötig.

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