Die Ballenberg-Seidenkokons.

Seide konservieren

Vor zwei Jahren hat der letzte Schweizer Seidenweber die Produktion eingestellt – nun konserviert das Freilichtmuseum Ballenberg die traditionelle Seidenproduktion in einer Sonderausstellung.

Vor zwei Jahren hat der letzte Schweizer Seidenweber, die Firma Weisbrod-Zürrer in Hausen am Albis, nach vier Generationen die Maschinen ab- und damit die Produktion eingestellt. Passend, informiert uns nun das Freilichtmuseum Ballenberg über eine Sonderausstellung zur traditionellen Seidenproduktion. Noch bis zum 10. August ist dort zu beobachten, wie die Maulbeerblätter gepflückt, die Raupen gefüttert, deren Kokons abgehaspelt und die Seide schliesslich gefärbt und verwebt wird – damit wird ein weiters traditionelles Textilhandwerk, bevor es hierzulande ganz verschwindet, im Freilichtmuseum konserviert

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