Museum of Obsolete Objects

Museum der obsoleten Dinge

Objekte gelangen nicht nur wegen ihrer Schönheit ins Museum, sondern weil sie hier ihr Gnadenbrot fristen. Die Agentur Jung von Matt stellt das Museum der obsoleten Dinge ins Netz.

Objekte gelangen nicht nur wegen ihrer Schönheit ins Museum, sondern weil sie hier ihr Gnadenbrot fristen. Das geht auch digital: Die Agentur Jung von Matt stellt das Museum der obsoleten Dinge ins Netz. Natürlich nicht selbtslos, die Idee wirbt für das junge Team (27,56 Jahre alt, im Durchschnitt - so die Erläuterung), das digitale Werbewelten und Plattformen entwirft. So jung also, dass die digitalen Werber einige der vorgestellten zwölf überholten Innovationen wohl nur noch als vage Kindheitserinnerung kennen. Zum Beispiel die Tonkassette: 1962 erfunden, fiel sie 1996 aus der Zeit. Das Telefon mit Rundwahlscheibe (erfunden 1891, gestorben 1983), die Floppy Disk (1960-1985) oder die Instantkamera (1923-2008). Spitzenreiter der Lebensdauer ist der Federkiel (537 bis 1860) und der Abacus (1387 bis 1974). Jedes dieser Beispiele wird in kurzen Filmchen in der Anwendung vorgestellt. Wieso weshalb sie obsolet wurden, wird nicht weiter kommentiert. Doch das ist auch nicht wichtig: Hauptsache, der Absender bleibt präsent. Um nicht obsolet zu werden, muss man heutzutage einiges tun, wie das Beispiel beweist.

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