Die künstlichen Korallenriffe aus 3D-gedrucktem Lehm

Korallenriffe aus dem 3D-Drucker

Das interdisziplinäre Duo Marie Griesmar und Ulrike Pfreundt möchte dem Sterben der Korallenriffe entgegenwirken. Dazu entwickeln sie künstliche Korallenriffe aus dem 3D-Drucker.

Die Künstlerin Marie Griesmar und die Meeresbiologin Ulrike Pfreundt möchten Korallenriffe in aller Welt wieder zum Leben erwecken. Dazu braucht es vor allem eins - komplexe 3D-Strukturen, die Korallenlarven und möglichst vielen Riff-Tieren ein neues Zuhause bieten. Denn die momentan rapide absterbenden Riffe verlieren grosse Teile ihrer über Jahrhunderte gewachsenen Struktur und damit ihre Fähigkeit, sich selbst zu regenerieren. Das interdisziplinäre Duo hat - inspiriert durch ihre Zeit an der ETH - ein modulares System aus 3D-gedruckten Tonbausteinen entworfen. Es ist ästhetisch, skalierbar, und speziell auf die ökologischen Ansprüche eines Korallenriffs zugeschnitten. Der erste Prototyp soll ein neues Zuhause für 20.000 Tiere und 500 Korallen bieten und im nächsten Sommer in Kolumbien gebaut werden.

Hierfür launcht das Duo unter dem Namen RRReefs am 19. November ein Crowdfunding auf WeMakeIt.

Die modularen Tonbausteine aus dem 3D-Drucker.

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