Der preisgekrönte Hocker «NIŬ» – was auf chinesisch «verdreht» bedeutet.

Frohe Kunde

Mit «NIŬ» gewannen die Designerinnen Christine Urech und Simone Hölzl 2012 den «Wood Award» des Schreinerverbands. Nun erfahren wir, das sie an der Blickfang in Zürich erstmals die serientaugliche Version präsentieren.

Mit dem dreibeinigen Stuhl und Tisch «NIŬ» gewannen die Designerinnen Christine Urech und Simone Hölzl 2012 den «Wood Award» des Schreinerverbands. Nun erfahren wir, das sie an der Blickfang in Zürich erstmals die serientaugliche Version präsentieren. Den Preis bestritten sie damals mit der Schreinerei Felma in Lyss: Sie versuchten sich für die Beine an an einem alten Handwerk, der Spindeltechnik. Damit werden traditionellerweise Wendeltreppen hergestellt – der Kern der Treppe besteht aus einer verdrehten Holzspindel, die dazu dient, die Tritte stabil einzustemmen. Die ersten Hocker und Tische waren Einzelanfertigungen, hergestellt auf einem Fünf-Achs-Arbeitstisch. Bis ein Tischbein gefräst war, dauerte es rund zwanzig Minuten – zu teuer für die Serie. Um wirtschaftlich zu arbeiten, reduzierten die Designerinnen das Sortiment und verwenden für alle Möbelstücke dieselben Beinhöhe. Die seriellen Möbel werden nun in Muotathal hergestellt. Am Blickfang-Stand wird Christine Urech übrigens nicht anzutreffen sein: Die 30-Jährige ist diesen März mit ihrem Team Curling-Weltmeisterin geworden und spielt dieses Wochenende an der EM in Champéry.

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