Der Nussbaum-Stand: Speis und trank machen Männer zufrieden und gesprächig.

Volle Männermägen

Hochparterre sucht an der Swissbau das Neue. Doch elementare Dinge von Mann und Frau, Hunger und Durst bleiben immer gleich.


Zunächst zur Gender-Beobachtung: «Wahnsinn, 90 Prozent Männer hier und die paar Frauen, die da sind, machen Kaffee», bemerkt ein Mann am Eingang. In der Tat: Es gibt Frauen an der Swissbau, hier und da auch eine streng blickende Architektin mit langem Schal und grosser Brille, die sich offenbar in der Männerdomäne behauptet. In der Architektur mag das untypisch sein, in der Fachplanung ist es selten und im Handwerk quasi inexistent. Die Bauwirtschaft ist eine Männerdomäne.
Das bringt uns zur zweiten Beobachtung: Wie ködert man die Männer? Nussbaum, eine findige Wassertechnik-Firma, kennt die Antwort. Mit Bier und Wein, Bündnerfleisch und Sbrinz, Kaffee und Kuchen. Der Messestand ist entsprechend konsequent. Aussen ein paar Infoecken, in der Mitte das grosse Fressen. Mit Erfolg, kein Stand weit und breit ist so gut besucht. Und auch wenn die Mehrzahl der Verpflegten einfach nur essen wollen: Verpflegt und zufrieden entstehen Gespräche, dabei manche Kontakte und Aufträge. Neu? Nicht wirklich. Aber bewährt und lecker!

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