Nettomonatsmieten nach Zimmerzahl. Mittelwert 2016–2020, marktorientiert vermietete Wohnungen, inkl. Neu- und Abbruchwohnungen. Grafik: Statistisches Amt des Kantons Zürich. Quelle: BFS, Strukturerhebung 2016–2020, eigene Berechnung.

Wer umzieht, bezahlt mehr

«Die günstigste Wohnung ist jene, in der man bereits wohnt», berichtet die ‹NZZ›. Ausserdem in der Presse: mehr Klimaschutz, ein KI-Roboter und die multiplen Krisen der Welt.

In einer neuen Studie geht das Statistische Amt des Kantons Zürich dem «Lock-in-Effekt» nach: dass Menschen oft in ihrer Wohnung bleiben, obwohl ein Umzug nötig oder sinnvoll wäre. Wie kommt es zu diesem Mechanismus auf dem Mietwohnungsmarkt? Dazu haben die Statistiker Bestandes-, Einzugs- und Auszugsmieten im Kanton und in der Stadt Zürich verglichen. Die Analyse bestätigt den Befund, dass jene, die eine Wohnung frisch beziehen, in der Regel mehr Miete bezahlen als jene, die seit längerem am gleichen Ort leben. Die Folge davon ist, dass Mieter*innen oft am gleichen Ort «gefangen» bleiben. Denn selbst wenn beispielsweise die Kinder ausziehen bleiben die Eltern am gleichen Ort, da der Zuschlag für eine neue Wohnung die Kostenersparnis für eine kleinere Wohnung reduziert. Die Erkenntnis: Der Markt ist dysfunktional. Der vorhandene Wohnraum entspricht oft nicht den Bedürfnissen. Gemeinnützige Wohnungen schaffen einen gewissen Ausgleich. Mehr zur Studie in der ‹NZZ›. Weitere Meldungen: – Mehr Klimaschutz: Schwedische Aktivist*innen mit Jahrgang 1996-2015 verklagen die Regierung. Die Gruppe ‹Aurora› fordert, 13 bis 20 Prozent der jährlichen CO2-Emissionen des Landes einzusparen. Der ‹Tages-Anzeiger› aus Stockholm. – ChatGPT: Was bedeutet der künstlich-intelligente Chatbot für die Schulen? Und den Journalismus? ChatGPT wird von Anfragen überhäuft und ist im Moment «at capacity». Potenziale und Grenzen in ‹24heures›. – Nahrungsmittelkrise: Noch nie sei der globale Bedarf an Essen so gross gewesen. Der ‹Tages-Anzeiger› im Gespräch mit Jakob Kern, Hungerbekämpfer beim UNO-Welternährungsprogramm. – Weltweite Plastikflut: Die Schweiz belegt punkto Kunststoffabfall einen Spitzenplatz in Europa. Wir befinden uns mitten in einer Plastikkrise. Der ‹Tages-Anzeiger› zum unrühmlichen zweiten Platz. – «Nachhaltigkeit»: eine Worthülse? Ei...
Wer umzieht, bezahlt mehr

«Die günstigste Wohnung ist jene, in der man bereits wohnt», berichtet die ‹NZZ›. Ausserdem in der Presse: mehr Klimaschutz, ein KI-Roboter und die multiplen Krisen der Welt.

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