Freitags gibt es Musik auf der Dachterrasse. (Foto: Draemmli via commons.wikimedia.org)

Von Oper bis Performance: Temporäres im Berner Hochhaus

In den nächsten Jahren wird das seit 2014 verlassene SBB-Hochhaus bunt belebt. Dieses Wochenende wird gefeiert. Ausserdem in der Presse: Bekenntnisse des Metalls Lithium, das Zürcher Bundesasylzentrum und der Tessiner Traumfabrikant Carlo Rampazzi.


Seit Ende der 1950er-Jahre steht ein 19-stöckiges Hochhaus am Rande von Bern Ostermundigen – erbaut von einer Architekten-Gemeinschaft um Hans Brechbühler für die PTT, dann Heimat der Swisscom, seit 2014 leerstehend. Nun planen die Eigentümer einen Ersatz und lassen derweil das Unternehmen Interim eine Zwischennutzung planen. ‹Der Bund› berichtet: Drei Geschosse werden als Büros vermietet, drei weitere als Ateliers für Künstler, davon eines gratis. Eine junge Zürcherin wird die Auswahl kuratieren. Im Januar folgt eine Oper, im März eine Performance. Zunächst aber gibt es freitags ein Fest. Dabei dient die von Herzog & de Meuron entworfene Kantine als Bar und die Terrasse mit der Antenne as kühler Tanzboden.

Weitere Meldungen:


– «Wir essen keine Batterien», titelt die ‹Wochenzeitung›. Die «Bekenntnisse eines bipolaren Moleküls» berichten über das Metall Lithium und seinen möglichen Beitrag zur Energiewende.

– Das Bundesasylzentrum auf dem Duttweiler-Areal in Zürich-West kann gebaut werden. Wie der ‹Tages-Anzeiger› berichtet, «ist dem Rekurrenten das Geld ausgegangen».

– Opulent, flamboyant, maximalistisch – so beschreibt die ‹Weltwoche› die Inneneinrichtungen und Möbelentwürfe des 68-jährigen Tessiner «Traumfabrikanten» Carlo Rampazzi.

– «Eine Schatzkiste an Geschichten, Anekdoten und Bildern» nennt die ‹Südostschweiz› ein Buch des Bäckermeisters Peter Märchy aus Näfels über das «Lädelileben und -sterben».

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