Jede 20. Wohnung wird in der Stadt Zürich als Zweitwohnsitz genutzt. Fotos: Google Maps

Zweitwohnungen in der Stadt Zürich

«Dass viele kalte Betten auch in den Städten zu finden sind, ist man sich kaum bewusst», schreibt der «Tages-Anzeiger»

«Bisher glaubte man, dass kalte Betten vor allem in den alpinen Bergtälern stehen», schreibt der «Tages-Anzeiger» in der heutigen Ausgabe. «Dass viele davon auch in den Städten zu finden sind, ist man sich kaum bewusst.» Dabei sei in Zürich schon im Jahr 2000 jede 20. Wohnung als Zweitwohnsitz genutzt worden. «Und nach Beobachtungen aus den Quartieren werden es laufend mehr» fährt der «Tagi» fort. Wie in den Bergen seien Zweitwohnungen auch in der Stadt alles andere als ein Gewinn. «Es ist deshalb erstaunlich, dass sich der Zürcher Stadtrat nicht schon längst des Themas angenommen hat. Da unternimmt er grosse Anstrengungen, um den Bau von Wohnungen zu fördern, um Quartiere aufzuwerten und sich neue Steuerquellen zu erschliessen. Gleichzeitig schmälert aber jede neu geschaffene Zweitwohnung diese Bemühungen. Zumindest hätte der Stadtrat ihre Zahl erheben lassen müssen, damit er die Grösse des Problems überhaupt abschätzen kann» fordert der «Tages-Anzeiger».

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