Das Projekt «Zasamane» von EM2N.

Zwei Drittel Museum

Erste Hürde geschafft: Jetzt muss das Volk über das Neubauprojekt für das Naturhistorische Museum Basel und das Staatsarchiv entscheiden.

Der Grosse Rat stimmte dem 214-Millionen-Vorhaben am Mittwoch deutlich zu. Die SVP kündigte ein Referendum an, schreibt die «bz». Zu reden gaben aber primär die Kosten, der Neubaustandort und die mittelfristig geplante Museumsrochade – in den sanierten Berri-Bau soll das Antikenmuseum einziehen. Über die Nutzung dieses denkmalgeschützten ältesten Museumsgebäudes von Basel wird seit über einer Dekade diskutiert. Der Neubau soll 172 Meter lang, 27 Meter breit und 18 Meter hoch werden; an der Nordseite ist ein 40-Meter-Turm geplant. Knapp zwei Drittel entfällt auf das Naturhistorische Museum, rund ein Drittel auf das Staatsarchiv, und einzelne Flächen werden gemeinsam genutzt. Der vom Zürcher Architekturbüro EM2N entworfene Kombi-Neubau soll bis 2023 stehen. Parallel wird die Berri-Bau-Sanierung aufgegleist, mit Wettbewerb und Projektierung ab 2020. Das Parlament soll darüber 2023 entscheiden, damit 2025 die Arbeiten beginnen und ab 2027 der Berri-Bau wieder genutzt werden kann.

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– Cla Semadeni soll für seinen Baurekurs gegen den Innovationspark 50'000 Frankenbezahlen – Kritiker befürchten eine Klassenjustiz, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Die SBB möchten das Areal rund um den Bahnhof Rapperswil entwickeln – und Wohnungen oder Büros bauen. Derzeit prüfen die Bundesbahnen, was sich konkret realisieren lässt, schreibt die «Linth Zeitung».

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