Streifen aus Naturstein laufen durch die Allee und fassen die Plätze an deren Enden. Fotos: Giuseppe Micciché

«Zürichs Asphaltkrankheit»

Die «NZZ» geht mit dem Architekten Kees Christiaanse durch die Europaallee in Zürich. Ausserdem in der Presse: Das neue Luzerner Theater und die Macht der Typografie.

Es sei völlig falsch, dass fast der ganze Boden asphaltiert worden sei, erzählt Kees Christiaanse über die Zürcher Europaallee der «NZZ». Das sei «diese Asphaltkrankheit in Zürich», der Drang, alles versiegeln zu wollen, meint der Stadtplaner und Architekt, von dem das städtebauliche Konzept dieses Projektes stammt. Er hätte sich einen Natursteinbelag und deutlich mehr Grün gewünscht, doch als der Wettbewerb für den Aussenraum stattfand, sei Hitzeminderung noch kein Thema gewesen. Heute würde man sicher mehr Kiesflächen schaffen und mehr Grün einplanen, zum Beispiel mit je einer zweiten Baumreihe. An zwei Stellen haben die SBB dann doch nachgebessert, schreibt die Zeitung: Die versiegelte Fläche wurde aufgebrochen und mit einigen zusätzlichen Bäumchen bepflanzt.

Weitere Meldungen:

– «Neues Luzerner Theater»: Der Theaterclub Luzern hat letzten Dienstag zu einem Podium geladen, in dem die Zukunft des Luzerner Theaters besprochen wurde. Das «zentralplus» berichtet.

– «Schriften sind die Kleider unserer Gedanken»: Der «Tagesanzeiger» schaut sich die Wirkung von Typografie genauer an.

– «Bauruine oder neue Hotelbetten?»: Am 9. Juni stimmt der Souverän im Bündner S-chanf über die Zukunft des heute leer stehenden Hotels «Scaletta» ab. Die «Südostschweiz» berichtet.

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