Mehr öV weniger MIV, so soll die Zukunft des Glatttals aussehen. Fotos: Stephan Besier

Zürich und die Glatttalstadt 2030

Das neue Agglomerationsprogramm für Zürich und das Glatttal zeigt neben der künftigen Verkehrsinfrastruktur eine mögliche Entwicklung von Siedlungsgebiet und Landschaft auf.

Die «NZZ» stellt das Programm vor: « Die verkehrspolitischen Ziele in diesem ebenso wirtschaftlich attraktiven wie belasteten Raum sind ehrgeizig. So soll der Anteil des öffentlichen Verkehrs (öV) am gesamten Verkehrsaufkommen deutlich steigen. In der Stadt Zürich (...) soll die Leistung des öV bis 2030 um 44 Prozent zunehmen und sein Anteil gegenüber dem motorisierten Individualverkehr (MIV) von heute 39 auf 48 Prozent steigen.» Der Bericht enthält auch eine Art Gegenentwurf zu jener Glatttalstadt, die das Architektenteam «Krokodil» vom Flughafen bis Uster entwarf. «Der Kanton dagegen will die Entwicklung in den Zentren Flughafen, Oerlikon, Wallisellen, Dübendorf und Stettbach konzentrieren und regt dafür ein Hochhauskonzept an», schreibt die «NZZ».

Weitere Meldungen:

– Von 2000 bis 2009 sind in der Stadt Zürich durch Verdichtung rund eine Million Quadratmeter zusätzlicher Wohnfläche entstanden. Die «NZZ» zitiert eine Studie der Stadtentwicklung Zürich.

– Nach etwas mehr als einem Jahr tritt Hanspeter Fässler als Konzernchef von Implenia wieder ab. Im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» erklärt der bisherige Verwaltungsratspräsident Anton Affentranger, weshalb er den Posten selbst übernimmt.

– Die Solarindustrie in den USA geht schweren Zeiten entgegen. Mit der Pleite von Stirling Energy hält ein weiteres Unternehmen dem Kostendruck nicht mehr stand. Die «Südostschweiz» berichtet.

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