Der Zürcher Gemeinderat würde die Kaserne dem Kanton am liebsten abkaufen Fotos: Werner Huber

Zürich soll die Kaserne kaufen

Der Zürcher Gemeinderat würde die Kaserne dem Kanton am liebsten abkaufen, schreibt der «Tages-Anzeiger». Ausserdem in der Presse: das Suhrkamp-Haus, das Koch-Areal und Architektur in den Alpen.

«Nach einer über 40-jährigen Debatte mit zahllosen Wendungen, Winkelzügen, Vertragsbrüchen und ungewohnten Allianzen schien der Streit um die Kaserne in diesem Februar beigelegt», schreibt der «Tages-Anzeiger». «Die Stadt und der Kanton hatten sich auf eine breit anerkannte Lösung geeinigt, dank der die ganze ehemalige Militäranlage für die Bevölkerung geöffnet werden kann.» Doch dem Gemeinderat ist das nicht genug. «Eine Mitte-links-Mehrheit verlangte in der Sitzung von Mittwoch, dass die Stadt das zentrale Grundstück im Kreis 4 vom Kanton kaufen soll», berichtet der «Tages-Anzeiger» und meint: «Wahrscheinlich wird dieses Manöver wenig ändern.» Es handle nicht um dringende Forderungen, sondern um einen «Plan B», mit dem sich die Stadt absichern soll.

Weitere Meldungen:

– «Auf dem Koch-Areal wird erst 2022 gebaut»: Die Zürcher Bevölkerung kann sich nun zum Gestaltungsplan äussern. Die Besetzer können noch rund zwei Jahre bleiben, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Die einst das Zürcher Stadtbild prägenden Hochkamine sind unterschätzt, schreibt der «Tages-Anzeiger»: «Sie erzählen Geschichten von der Textil- und Bierbrauerstadt und hätten touristisches Potenzial».

– «RhB-Monsterprojekt in Landquart kommt voran»: Die erste Bauetappe des 550-Millionen-Projekts der Rhätischen Bahn beim Bahnhof Landquart ist abgeschlossen. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Seit den Siebzigerjahren prägen Ortsanalysen und die Berücksichtigung des baulichen Kontexts die Architektur in den Alpen. Die «Südostschweiz» zeigt Beispiele aus Graubünden, Tessin, Vorarlberg und Südtirol.

– «Das Suhrkamp-Haus ist nur das halbe Stadttor»: Hinter der Berliner Volksbühne stehen ein schwarzer Fels und ein silbergrauer Flitzer vom gleichen Architekten. Die «NZZ» berichtet.

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