Zürich kämpft gegen Flugplatz Dübendorf

«Der Zürcher Regierungsrat zeigt Verkehrsministerin Doris Leuthard die Zähne», schreibt die «NZZ». In einem Bericht listet er Mittel auf, um die Verlagerung der zivilen Fliegerei auf den Flugplatz Dübendorf zu verhindern.

«Der Zürcher Regierungsrat zeigt Verkehrsministerin Doris Leuthard die Zähne», schreibt die «NZZ». In einem Bericht listet er Mittel auf, um die Verlagerung der zivilen Fliegerei auf den Flugplatz Dübendorf zu verhindern. Als griffiges Instrument bezeichnet der Rat laut «NZZ» das Planungsrecht. Bauten, die nicht überwiegend dem Betrieb dienen, unterstehen kantonalem Recht. Der Kanton könnte sie also blockieren. Auch gegen eine Nebennutzung, die den Flugbetrieb subventioniert, könne er sich wehren. «Dafür müssten nämlich zuerst die gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden», so die «NZZ». Zudem könnte der Kanton Zürich die Betriebsbewilligung anfechten. Der Bund wird voraussichtlich Mitte 2014 über den zivilen Flugbetrieb in Dübendorf entscheiden. Letzte Woche startete er das Einladungsverfahren, mit dem ein Betreiber für die nächsten 20 Jahre gefunden werden soll.

Weitere Meldungen:


– Auf dem Labitzke-Areal in Zürich bauen Mobimo und Gigon/Guyer 245 Wohnungen. «Alle bisherigen Mieter müssen weg», schreibt der «Tages-Anzeiger». «Dagegen wehren sie sich.»

– Der Kanton Zürich verzichtet auf ein Gesetz, das regelt, nach welchen Kriterien die Parkplatzzahl ermittelt wird. Städte, Gemeinden, Grüne und Wirtschaft liessen an den Plänen «kein gutes Haar», zitiert der «Tages-Anzeiger» Baudirektor Markus Kägi.

– Der «Tages-Anzeiger» porträtiert die Unternehmerin Nives Zanotto. Sie handelt mit Rohstoffen und produziert ganz nebenbei Textilien.

– «Die Lorraine-Bewohner lancieren ein eigenes Centralweg-Projekt», titelt der «Bund». Nach dem gelungenen Aufstand gegen den «Luxusbau» plant das Berner Quartier ein eigenes Projekt.

close

Kommentare

Kommentar schreiben
Ich kann das Bild nicht lesen