Zürich baut 10 Prozent günstiger

Die Stadt Zürich will ihre Kosten im Hochbau um 10 Prozent senken. «Der Effort des Zürcher Stadtrats ist zu loben», schreibt die «NZZ». Und der «Tages-Anzeiger» erinnert die öffentliche Hand an ihre Verantwortung für die Gestaltung des öffentlichen Raums.

Die Stadt Zürich will ihre Kosten im Hochbau um 10 Prozent senken. «Der Effort des Zürcher Stadtrats ist zu loben», schreibt die «NZZ». «Er setzt am richtigen Ort an und erhält mit klaren Benchmarks den Druck auch aufrecht. Zwei Punkte allerdings trüben das Bild: Zum einen bleibt das Baurecht ein Dschungel (...) Hier stossen Kostensenkungsprogramme an Grenzen. Zum andern bedauert man jetzt, dass die Kosten nicht viel früher gesenkt wurden.» Auch für den «Tages-Anzeiger» scheint das Kostensenkungsprogramm «ein gelungenes Beispiel» zu sein. Denn die öffentliche Hand brauche das Vertrauen der Stimmberechtigen, um in gute, überraschende und mutige Architektur zu investieren. «Denn neben dem Haushalt hat sie auch die Verantwortung für die Gestaltung des öffentlichen Raums», meint der «Tagi».

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– Die gebaute Moderne: Die «NZZ» renzensiert Christian Freigangs Buch über fünfzig Schlüsselwerke der Architektur seit 1800. (Artikel online nicht verfügbar)

– Die Zürcherinnen und Zürcher haben den Energieverbrauch um 1000 Watt gesenkt. Die 2000-Watt-Gesellschaft liegt noch in weiter Ferne, weiss der «Tages-Anzeiger».

– Der Präsident des schweizerischen Hauseigentümerverbandes spricht in der «Weltwoche» über «absurde Bauvorschriften». (Artikel online nicht verfügbar)

– Das Waadtländer Verwaltungsgericht weist den Rekurs Amt für Raumplanung gegen die Erweiterung der Industriezone der Gemeinde Orbe zurück. «24heures» berichtet.

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