Zürcher wollen eine neue Wohnungspolitik

Über drei Viertel aller Zürcher Wählerinnen und Wähler sagten Ja zur Vorlage «Bezahlbare Wohnungen für Zürich», die bis 2050 einen Anteil von einem Drittel gemeinnütziger Wohnungen fordert. Der «Tages-Anzeiger» kommentiert: «Das klare Resultat ist auch Ausdruck der Sorge; viele Zürcherinnen und Zürcher beobachten mit Beklemmung, wie der freie Wohnungsmarkt die Bevölkerung neu mischt, wie er Gutverdienende hätschelt und wie er Leute mit kleinem Einkommen aussortiert.»

Über drei Viertel aller Zürcher Wählerinnen und Wähler sagten Ja zur Vorlage «Bezahlbare Wohnungen für Zürich», die bis 2050 einen Anteil von einem Drittel gemeinnütziger Wohnungen fordert. Der «Tages-Anzeiger» kommentiert: «Das klare Resultat ist auch Ausdruck der Sorge; viele Zürcherinnen und Zürcher beobachten mit Beklemmung, wie der freie Wohnungsmarkt die Bevölkerung neu mischt, wie er Gutverdienende hätschelt und wie er Leute mit kleinem Einkommen aussortiert.» «Bitte keine Übertreibungen», entgegnet die «NZZ»: «Den ersten Reaktionen der Befürworter ist zu entnehmen, dass sie sich kaum mit den bisherigen Förderinstrumenten der Stadt zufriedengeben werden. So fordern sie etwa, dass die Stadt über diverse Kanäle offensiv Bauland für den gemeinnützigen Wohnungsbau beschafft. Ob das die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger wirklich so gemeint haben, weiss man nicht. Auf jeden Fall ist klar, dass sie noch Gegensteuer geben können, wenn es zu Übertreibungen kommen sollte, die den Wohnungsmarkt nur weiter anheizen und die Stadtkasse übermässig belasten. Bei grösseren Transaktionen ist immer eine Volksabstimmung nötig.»

Weitere Meldungen:

– Die Stimmberechtigen des Kantons Zürich lehnen das Pistenausbauverbot für den Flughafen Kloten klar ab. «Tages-Anzeiger» und «NZZ» berichten.

– Fast 60 Prozent der Stadtzürcher Stimmberechtigten sagen Ja zur Neugestaltung des Vulkanplatzes in Zürich-Altstetten. «NZZ» und «Tages-Anzeiger informieren.

– Dübendorf hat den Gestaltungsplan für das Hochhaus-Projekt auf dem Giessenareal in abgelehnt. Mehr in «NZZ» und «Tages-Anzeiger».

– «Insgesamt profitieren viele von der Pauschalsteuer – eine ganze Kette». Der Schönrieder Bauunternehmer Hans Wanzenried erklärt im «Bund», warum das Saanenland die reichen Ausländer braucht.

– An der Gemeindeversammlung in Vals (GR) wurde das Übernahmeangebot von Investor Remo Stoffel «heftig» diskutiert, berichtet die «Südostschweiz». Zudem seine Geschäftszahlen der Therme rückläufig.

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