Das neue Stadion bei Nacht.

Zürcher Sporttempel: «Keine Ikone»

«Offensichtlich wollte man einen Bau, der sich gut ins Quartier einfügt, und keine Ikone», schreibt die «NZZ» über das neue Eishockey- und Volleyball-Arena in Zürich.

«NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten heute über Siegerprojekt des Wettbewerbs für ein neues Eishockey- und Volleyball-Arena in Zürich: «Offensichtlich wollte man einen Bau, der sich möglichst gut ins Quartier einfügt, und keine Ikone», schreibt die «NZZ» und vergleicht: «Bei andern Wettbewerbsbeiträgen hätte sich der Kessel im Innern schon an der baulichen Hülle ablesen lassen, etwa jenem von Dominique Perrault (Renens, Paris), einem Kubus aus Holz mit einer transparenten Metallhülle. Auch das Kopenhagener Büro BIG, die ARGE Mathys & Stücheli / Durisch + Nolli oder David Chipperfield schlugen Formen vor, die auf den ersten Blick an eine Sportarena denken lassen. Von diesen Projekten kam keines unter die ersten drei.» Gar nicht auf die architektonische Diskussion lässt sich der «Tages-Anzeiger» ein. Er gibt sich skeptisch, was die Realisierung betrifft. An der Präsentation des Siegerprojekts hätten die Betreiber abermals Verzögerungen bekanntgeben müssen. 2019 oder 2020 komme das Stadion. «Das erinnert an die Turbulenzen ums neue Fussballstadion, auf das die Fans schon seit vielen vielen Jahren warten», schreibt der «Tages-Anzeiger».

Weitere Meldungen:

– Dem Architekt Hannes Strebel schwebt die Vision vor, das Areal der Chemie Uetikon am Zürichsee zum Zentrum einer neuen Stadt an der Goldküste zu entwickeln. Die «NZZ» berichtet.

– Seit einem halben Jahrhundert wird in Basel darüber diskutiert, wie das Kasernenareal zum Rhein geöffnet werden könnte. Nun soll ein Architekturwettbewerb Schub bringen, schreibt die «NZZ».

– In Zürich soll es in Zukunft keine speziellen Zonen für Hochhäuser geben. Die Mehrheit der Fraktionen im Gemeinderat hat sich gegen die Idee gestellt, weiss die «NZZ».

«Der Garten als Megatrend, als Refugium im Aussenraum, als Ort, wo man zusammenkommt – so lauten die Themen der Gartengestalter», schreibt die «NZZ» über die Giardina-Messe.

– Der Basler Grosse Rat verknüpft nach langer Debatte das Ja zum Kunstmuseum-Parkhaus mit einer autofreien Mittlerer Brücke. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– Für eine lebendige Stadt müsse aber der gemeinnützige Wohnbau gefördert werden, erklärt der Leiter der Förderstelle Gemeinnütziger Wohnungsbau des Kantons Bern im «Bund».

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