Zu tiefe Sanierungsquote

Jedes Jahr werden in der Schweiz an zwei Prozent der Gebäude Sanierungen durchgeführt, nur an der Hälfte davon erfolgen laut Studien aber auch energetische Sanierungen. «Für die Anforderungen des Atomausstiegs ist das viel zu wenig», schreibt die «NZZ».

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erste Rechnungen dazu seien gemacht. Die Sanierungsquote müsse wohl mindestens verdoppelt werden, um die energiepolitischen Ziele des Bundes zu erreichen, erklärt Hansruedi Kunz, Leiter der Abteilung Energie beim Kanton Zürich und Präsident der gesamtschweizerischen Konferenz der Energieamtsstellen-Leiter. «Die Gründe sind klar: Die heutigen Energiepreise beunruhigen nicht. Sogar Energieexperten aus Basel – helvetische Avantgarde in Sachen Vorschriften und Fördermassnahmen – bezweifeln allerdings, dass mit einem weiteren Ausbau des Gebäudeprogramms und anderer Förderinstrumente die Quote der Sanierungen erhöht werden kann», bleibt die «NZZ» skeptisch.

Weitere Meldungen:

– Der Weihnachtsprospekt des Spielwarengeschäfts Franz Carl Weber spiegelt über die Jahrzehnte trefflich Zeitgeist und Modeströmungen, schreibt der «Tages-Anzeiger» heute.

– In fünf der sieben beteiligten Gemeinden haben die Stimmberechtigten dem Walliser Naturpark-Projekt im Val d’Hérens eine Absage erteilt. Die «Südostschweiz» berichtet.

– Das Bundesamt für Verkehr weist die Bahnbetreiber an, politische Verteilaktionen in Bahnhöfen zuzulassen. Die SBB sind dageben. «Bund» und «Tages-Anzeiger» berichten.

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