Die Halle 118 in Winterthur wird bis 2020 mit alten Bauteilen aufgestockt. Fotos: panoramio.com

Zirkulär bauen

Um die Halle 118 in Winterthur aufzustocken, wählt das Baubüro in situ einen radikalen Ansatz: Die Architekten verwenden Bauteile von Gebäuden, die gerade abgerissen wurden.

Um die Halle 118 in Winterthur aufzustocken, wählt das Baubüro in situ einen radikalen Ansatz: Die Architekten verwenden Bauteile von Gebäuden, die gerade abgerissen wurden. «Zirkuläres Bauen» nennt sie diesen Ansatz, über den der «Landbote» berichtet. Rund 80 Prozent der verbauten Substanz sollen aus alten Bauteilen bestehen. «Es ist unser bisher radikalstes Projekt», sagt Architekt Pascal Hentschel von in situ gegenüber der Zeitung. Die Blechfassade stammt von einer ehemaligen Druckerei, die 29-jährige Treppe kommt aus Zürich-West, Granitplatten einer alten Fassade werden zu Bodenplatten. Die Architekten müssen von hinten nach vorne denken, so der «Landbote». «Was Abbruchgebäude in der Region an Material hergeben, bestimmt, wie das Gebäude aussehen wird, innen wie aussen.» Seit heute liegt das Baugesuch für die ungewöhnliche Aufstockung auf, die die ZHAW und die ETH begleiten. «Es wird wohl Frühling 2020 werden, bis sie fertig ist», schreibt der «Landbote».

Weitere Meldungen:

– Die Arbeitsgemeinschaft von Urs Müller Architekten, Stutz Kohli Architekten und Andreas Berger AG bauen die neue Turnhalle bei der Schulanlage Halde in Wohlen. Sie setzten sich beim Generalplanauswahlverfahren durch, meldet die «Aargauer Zeitung».

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