Die Hochhäuser von Manhattan unterliegen nun auch noch dem Schlankheitsideal, schreibt die «NZZ». Fotos: hallidayfineart auf pixabay

«Wolkenkratzer auf Diät»

Mehr als Höhenrekorde: Die Hochhäuser von Manhattan unterliegen nun auch noch dem Schlankheitsideal, schreibt die «NZZ». Ausserdem: ein Central Park für Pratteln – die «BaZ» berichtet.

In New York ist der «slender tower» oder «skinny spire» der neue Bautrend der Reichen, schreibt die «NZZ».  Mit einem Verhältnis von 1:24 wird 111 W 57 Street vom New Yorker Architekturbüro Sharples Holden Pasquarelli (SHoP) mit seinen 426 Metern Höhe nicht nur eines der höchsten Häuser in Manhattan, sondern der schmalste Wolkenkratzer der Welt. Im Gegensatz zum Rockefeller Center, dem Empire State Building oder auch dem Trump Tower gibt es hier keine Schnittstelle mehr zur Öffentlichkeit, keine Restaurants, Geschäfte oder Aussichtsplattform. Die neuen Trend-Türme sind kaum bewohnt, sondern «leerstehende Hülsen im Anderswo der Segregation», deren Schönheit sich nur den Bewohnern öffnet: «Drinnen in den Wohnungen ist alles schimmernd und glatt wie in einer Miesmuschel, helle Wände, bernsteinfarbene Holzböden, wie Rolex-Uhren glänzende Marmorbäder.»

Weitere Meldungen:

– Auf der grössten Baulandreserve der Stadt im Norden Zürichs soll eine Überbauung für 2000 Personen entstehen. Anwohner wollen aber anders bauen als die Stadt. Der «Tages-Anzeiger» berichtet.

– Die Basler Regierung verwirft die Idee von dreidimensionalen Fussgängerstreifen, meldet die «BaZ».

– Ein Central Park für Pratteln: Die Gemeinde soll eine grosse Anlage nach New Yorker Vorbild erhalten. Die «BaZ» informiert.

– In Wien ist vieles alt. In Zürich fast alles neu. Das macht die Stadt nicht unbedingt schöner, schreibt Miklós Gimes im «Tages-Anzeiger».

– Im Oberwallis sollen dank Grossinvestitionen der Industrie bis zu 4000 neue Arbeitsplätze entstehen. Ob sich die Region neu erfinden muss, fragt der«Tages-Anzeiger».

– In der Schweiz werden «wie verrückt» teure Wohnsiedlungen gebaut. Das sollte auch gut verdienende Bürger beschäftigen, schreibt die «Republik».

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