Der Leerwohungsquote ist in der Stadt Basel seit 2005 von 1,5 auf 0,48 Prozent gesunken. Fotos: Robert Hausmann via Wikimedia

Wohnungsnot in Basel

Experten warnen vor Engpässen auf dem Basler Wohnungsmarkt. «Die Zuwanderungsquote ist seit 2007 doppelt so hoch wie die Neuproduktion von Wohnungen», schreibt die «Basler Zeitung».

Experten warnen vor Engpässen auf dem Basler Wohnungsmarkt. «Die Zuwanderungsquote ist seit 2007 doppelt so hoch wie die Neuproduktion von Wohnungen», schreibt die «Basler Zeitung». Im vergangenen Jahr betrug der Bestand an leeren Wohnungen 0,48 Prozent. Während die einen beteuern, die Leerwohnungsquote bleibe konstant tief, sind andere überzeugt, dass sie weiter sinken wird. «Die Situation wird sich akzentuieren», meint etwa Michel Molinari, Präsident des Schweizerischen Verbands der Immobilientreuhänder Sektion beider Basel. Stirnrunzeln habe bei den Fachleuten die Studie zum Schweizer Immobilienmark 2012 der Credit Suisse ausgelöst, schreibt die «Basler Zeitung». «Erstaunt hat die hohe durchschnittliche Nettomonatsmiete von 2347 Franken für eine 110 Quadratmeter grosse 4-Zimmerwohnung.» Das sind nur fünf Prozent weniger als in Zürich. «Die Studie zeigt, dass wir näher an Zürcher Verhältnissen sind, als hier immer behauptet wird», sagt Patrizia Bernasconi vom Mieterverband.

Weitere Meldungen:


– Der «Tages-Anzeiger» berichtet über das neue Thermalbad von Mario Botta auf der Rigi. Ein Bergporträt in fünf Stationen.

– Die Architekturakademie Mendrisio präsentiert den italienischen Architekten Luigi Moretti. Die «NZZ» hat sich die Ausstellung über den «opportunistischen Alleskönner» angeschaut.

– Um dem Problem kalter Betten Herr zu werden, setzen viele auf Resorts. «Doch diese könnten das Problem sogar noch verschärfen», meint die «Wochen Zeitung».

– Nach 40 Jahren geht der Nyoner Architekt Jacques Suard in Pension. Die «24 heures» porträtiert den Mann, der laut der Zeitung die habe Stadt entworfen habe.

– Marcus Casutt, der Chef der Graubündner Denkmalpflege, nimmt den Hut. Er begründet seinen Abgang mit strukturellen Problemen innerhalb des Amts für Kultur, so die «Südostschweiz».

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