Esch Sintzel Architekten bauen für die Stiftung Habitat auf dem Areal Lysbüchel in Basel 64 Wohnungen. Fotos: Esch Sintzel Architekten (Rendering)

«Wohnen im Weinlager»

Esch Sintzel Architekten bauen für die Stiftung Habitat auf dem Areal Lysbüchel in Basel 64 Wohnungen. Ausserdem in der Presse: poetische Betonbauten, das Ende der Modelogik und der Anfang einer neuen Zeit.

«Seit drei Jahren steht das ehemalige Wein- und Lebensmittellager von Coop leer; seine obersten drei Stockwerke sind in dieser Zeit abgebrochen worden», berichtet die «Basler Zeitung». «Jetzt will die Stiftung Habitat als Eigentümerin das Gebäude wieder aufstocken und darin 64 Wohnungen unterbringen.» Das gehe aus einem Baubegehren hervor, das bis zum 29. Mai beim Bau- und Gastgewerbeinspektorat aufliegt. Die Baukosten werden mit 26,5 Millionen Franken angegeben. Das Projekt stammt von Esch Sintzel Architekten in Zürich. Der neue Wohnbau soll fünf Vollgeschosse und zwei Attikageschosse mit insgesamt 64 Wohnungen enthalten – von zweieinhalb bis siebeneinhalb Zimmern Grösse. Gleichzeitig mit dem Baubegehren der Stiftung Habitat ist auch für das angrenzende Areal, das seit dem Abbruch der Coop-Grossbäckerei leer steht, ein Baugesuch publiziert worden. «Bauherrschaft ist hier die Genossenschaft Wohnstadt Bau- und Verwaltungsgesellschaft. Sie will nach Plänen der Metron Architektur Brugg im fünfgeschossigen Wohnhaus, das Teil einer Hofrandbebauung werden soll, 30 Kleinwohnungen unterbringen», informiert die «BaZ».

Weitere Meldungen:

– «Betonbauten, die auch Poesie ausstrahlen»: Kerstin Kubalek und Christoph Laib haben die Bunker des Kreuzlinger Festungsgürtels in künstlerischen Bildern eingefangen. Das «St.Galler Tagblatt» berichtet.

– «Die Krassheit der Mode fliegt auf»: Eine Modejournalistin sieht keine Zukunft für die bisherige Logik der Fashionwelt, schreibt die «NZZ».

– Temporäre Bars im öffentlichen Raum sind in Bern beliebt. Mitteparteien fordern deshalb einfache Bedingungen zur Umsetzung. Dagegen regt sich breiter Widerstand, berichtet der «Bund».

– Fussgänger müssen an Ampeln nicht mehr auf den roten Knopf drücken. Dadurch will die Stadt Bern sie besser vor Viren schützen. Autofahrer wittern dahinter einen «verkehrspolitischen Schachzug». Der «Bund» berichtet.

– Der Science-Fiction-Autor Kim Stanley Robinson sieht die Pandemie als Beginn eines neuen Zeitalters, in dem Katastrophen zum Normalfall werden. Er hofft, dass wir gemeinsam den Klimawandel aufhalten können, schreibt der «Tages-Anzeiger».

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