Aktueller Fernverkehrs-Netzplan ohne Eilzug Basel-Winterthur.

Winti-Basel ohne Züri?

Eine Interessensgemeinschaft will den Eilzug Basel-Winterthur entlang des Rheins wiederbeleben. Ausserdem in der Presse: der Albulatunnel, Berner Parkplätze und Kritik am SBB-Renditekurs bei Shoppingflächen.

«Winterthurer wollen direkt nach Basel», titelt der ‹Tages-Anzeiger› (Artikel nicht online) und präsentiert die Idee Arbeitsgemeinschaft «Pro Wiba». Sie will den «Eilzug» wiederbeleben, der bis 1990 von Winterthur nicht via Zürich nach Basel fuhr, «sondern über Bülach, Koblenz und Laufenburg». Die Verfechter meinen: Das würde die Linie via Olten entlasten, wäre 40 Minuten schneller und mache Sinn, weil die Städte entlang dieser Linie stark gewachsen seien. Die Winterthurer Stadtregierung ist skeptisch: Die Verbindungen seien gut, der Fahrplan so dicht, dass sich beschleunigte Trassen schwierig finden liessen und ausserdem «waren, sind und werden die Winterthurer stets auf Zürich fixiert sein».

Weitere Meldungen:


– Für ihren Renditekurs bei Wohnliegenschaften steht die SBB in der Kritik (siehe Hochparterre 8/2018). Nun berichtet die ‹Luzerner Zeitung› über die Forderung von Detailhändlern, die SBB müsse bei ihren Shoppingflächen «auch kleineren Anbietern eine Chance geben».

– Mit knapp sechs Kilometern ist der Albulatunnel zwar nur ein Zehntel so lang wie der Gotthard-Basistunnel, dennoch spricht die ‹NZZ› von einem Meilenstein des neuen Tunnels zwischen Albulatal und Oberengadin. Der alte Tunnel wird ab 2021 zum Sicherheitstunnel.

– «Die Innenstadt soll kein Drive-in sein», fordert ein SP-Politiker im ‹Bund›. Dass die Stadt Bern 2100 Parkplätze bis 2028 aufhebt, geht ihm nicht weit genug. Er fordert angepasste Erstellungspflichten und «ein Parkkartenverbot für SUV».

– Die Stadtzürcher Grünen haben klar die Nein-Parole zur Hardturmstadion-Vorlage beschlossen. Der ‹Tages-Anzeiger› berichtet über Rendite und Brache.

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