Für Windräder dürfen Bäume fallen: Windkraftanlage im Wald. Fotos: stromfalke.de

Windräder im Wald

Der Bau von Windrändern im Wald ist laut Bundesrat trotz Rodungsverbot möglich, berichtet der «Tages-Anzeiger». Eine Änderung des Waldgesetzes sei nicht nötig.

In einem Bericht hält das Gremium fest, wie sich die Realisierung solcher Anlagen mit dem Wald-, Natur- und Landschaftsschutz vereinbaren lässt. «Rodungen bleiben grundsätzlich verboten, können aber ausnahmsweise bewilligt werden» schreibt der «Tages-Anzeiger». In der Regel muss die abgeholzte Fläche in derselben Gegend aufgeforstet werden. Die Kraftwerkbetreiber müssen zudem darlegen, weshalb der Bau im Wald notwendig ist. Der Bundesrat will die Anlagen möglichst konzentriert an wenigen Standorten mit möglichst hoher Energieausbeute bauen. Die Promotoren der Windenergie zeigen sich laut dem «Tages-Anzeiger» erfreut über den Bericht. Bastien Girod spricht von einem wichtigen Signal. «Standorte im Wald sind interessant, weil sie in der Regel von Siedlungen weit genug entfernt sind», sagt der grüne Nationalrat.

Weitere Meldungen:


– Die fünf Backsteinskulpturen «Catedrales» sollen bis mindestens 2023 auf dem Escher-Wyss-Platz in Zürich bleiben. Eine Stiftung will das Kunstwerk kaufen, schreibt der «Tages-Anzeiger».

– Nach fast neuen Jahren Umbau steht in Amsterdam das Stedelijk Museum wieder offen, das Rijksmuseum öffnet seine Tore im April 2013 wieder. Die «NZZ» hat sich die beiden Bauten angesehen.

– Der «Tages-Anzeiger» beschreibt Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysias, als asiatischer Schmelztiegel. «Das widerspiegelt sich in Architektur, Küche und Volksfesten», so die Zeitung.

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