Wie pendelt man, wenn man jeden Meter Strasse oder Schiene selber bezahlen muss? Fotos: Nabeel Syed on Unsplash

Wie man beim Verkehr für Kostenwahrheit sorgt

Ein Testlauf mit Mobility-Pricing in der Schweiz zeigt: Es wirkt und ist technisch machbar. Ausserdem in der Presse: Andrew Strickland gewinnt den Wettbewerb in Uzwil und Nyon bekommt ein Ecoquartier.

Wie pendelt man, wenn man jeden Meter Strasse oder Schiene selber bezahlen muss? 3700 Schweizerinnen und Schweizer haben zwei Monate ihre Bewegungen getrackt. Die Resultate sind brisant, schreibt der «Tages-Anzeiger»: «Zwar waren diese Teilnehmerinnen täglich nicht weniger unterwegs als üblich, aber anders. Sie benutzten das Auto etwas weniger, dafür den öffentlichen Verkehr mehr, auch fuhren sie etwas mehr Velo oder gingen eher mal zu Fuss.» Die «NZZ» kommt zum Schluss: Mobility-Pricing wirkt und ist technisch machbar. Für grössere Versuche brauche es aber ein Gesetz – «doch der Bundesrat scheint es nicht eilig zu haben. Das Bundesamt für Strassen hatte die aufwendige Studie bestellt, doch hielt man es nun nicht für nötig, über die Ergebnisse zu informieren, sondern überliess dies den Verfassern.»

Weitere Meldungen:

– Andrew Strickland Architekten gewinnen den Wettbewerb für einen neuen Werkhof in Uzwil (SG). «Es war eines der wenigen Projekte, die alle Anforderungen erfüllt haben», sagt die Jury im «St.Galler Tagblatt».

– «Das Ecoquartier setzt ein Exempel in Sachen Lebensqualität»: Anfang 2022 empfängt die neue Wohnüberbauung in Nyon die ersten Bewohnerinnen. Sie waren bereits an der Planung beteiligt. «24heures» berichtet.

– «Die Stadt entwickelt sich schneller»: Die aktuelle Ausstellung im Basler Stadthaus gewährt einen neuen Blick auf den eigenen Wohn- und Arbeitsort - und zeigt die Entwicklung der Stadt am Rheinknie über die letzten 100 Jahre. Die «Basler Zeitung» berichtet.

– «Der Baubranche gehen die Arbeiter aus»: Die Trends in der Bauwirtschaft gehen alle in die falsche Richtung: überalterte Belegschaft, zu wenig Nachwuchs und Imageprobleme. Berufsverband und Firmen sind gefordert. Die «NZZ» berichtet.

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