Scheddächer und Bäume auf Schienen: Das Siegerprojek «Urban Industries». Fotos: Rüssli Architekten, Luzern

Widerstand in Luzern

In Luzern regt sich Widerstand gegen eine geplante Grossüberbauung an der Industriestrasse. Das Grundstück ist mit Ateliers und Kleingewerbe einer der letzten Freiräume der Stadt.

In Luzern regt sich Widerstand gegen eine geplante Grossüberbauung an der Industriestrasse, schreibt die «NLZ». Das städtische Grundstück ist mit Lagerflächen, Ateliers und Kleingewerbe einer der letzten Freiräume der Stadt. Nun soll die Zürcher Investorin Allreal, zusammen mit den Luzerner Rüssli Architekten und dem Landschaftsarchitekten Robert Gissinger dort eine Überbauung mit Mietwohnungen sowie Dienstleistungs- und Gewerbeflächen realisieren. Gegen diese Pläne wehrt sich die IG Industriestrasse mit ihrer Initiative «Ja zu einer lebendigen Industriestrasse». Das Volksbegehren wurde im Mai eingereicht und verlangt, dass die Stadt das Areal für den sozialen Wohnungsbau im Baurecht abgibt. Die Stimmberechtigten der Stadt Luzern können nun voraussichtlich im September an einer Doppelabstimmung entscheiden, ob und wie das Areal Industriestrasse neu bebaut werden soll.

Weitere Meldungen:


– Ein Interview über die Sechseleutenplatz-Gestaltung mit Zürichs Stadträtin Ruth Genner findet sich in der «NZZ».

– Mit dem Bau des neuen Bahnhofplatzes baut Winterthur Autoparkplätze zugunsten von Velos ab, berichtet der «Tages-Anzeiger».

– Nirgendwo geben Hüttendörfer so stark zu reden wie in Bern, schreibt die «NZZ». Nun will die Stadtregierung eine «Zone für Wohnexperimente» schaffen.

– Uli Siggs Sammlung chinesischer Gegenwartskunst geht nach Hong Kong, berichtet die «NZZ».

–Impressionen von der Art Basel gibt es in der «BaZ».


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