Weit entfernt von 2000 Watt

Weit entfernt von 2000-Watt

«NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten über das Nachhaltigkeitsmonitoring (ehemals Nachhaltigkeitsbericht), den die Stadt Zürich gestern publiziert hat.

«NZZ» und «Tages-Anzeiger» berichten über das Nachhaltigkeitsmonitoring (ehemals Nachhaltigkeitsbericht), den die Stadt Zürich gestern publiziert hat. Konkret: Die Zürcher haben 2010 noch 4200 Watt pro Kopf verbraucht, 800 Watt weniger als 1990. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in der Schweiz liegt bei etwa 6300 Watt. «Wir sind der 2000-Watt-Gesellschaft näher gerückt», bilanziert das Gesundheits- und Umweltdepartement. Die Zeitungen sind nur bedingt einverstanden: «Die Stadt Zürich kommt ihren Nachhaltigkeitszielen kaum noch näher», schreibt die «NZZ» und der «Tagi» weist darauf hin, dass in den Angaben der Stadt die Zahlen zum privaten Energiekonsum fehlen. «Je nach Quelle in der Fachliteratur kommen so pro Kopf bis zu 2000 Watt in Form von grauer Energie dazu». Die «NZZ» führt auch positive Aspekte auf: «Was die Mobilität angeht, ist Zürich im internationalen Vergleich die Musterschülerin. Der Anteil von Fuss-, Velo- und öffentlichem Verkehr an allen zurückgelegten Kilometern der Stadtzürcher liegt gegenwärtig bei 59 Prozent. 1994 waren es noch 40 Prozent gewesen.» Dazu ein Kommentar von Hanspeter Guggenbühl.

Weitere Meldungen:

– Der Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative ist reif für die Schlussabstimmung im Parlament. Je nach Entscheid könnte die Initiative zurückgezogen werden, meint die «NZZ».

– Früher wusste nur die Unterschicht, was Dichte bedeutet. Inzwischen hat sich die Lage geändert. Ein Essay von Benedikt Loderer im «Tages-Anzeiger».

– Die Basler Architekten Stump & Schibli bauen in Reinach (BL)  ein neues Kirchgemeindehaus. Die «Basler Zeitung» zeigt das Projekt.

– Die Eisenbahnverbindung von Lugano nach Ponte Tresa ist 100 Jahre alt. Der «Corriere del Ticino» feiert und erzählt die ganze Geschichte in der heutigen Ausgabe.

– Die Agglomeration von Lausanne wächst rasch – die Metro und das Tram kommen nur langsam voran. «24heures» listet die wichtigsten städtebaulichen Projekte auf.

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