Wohnbauten des Ateliers Bow Wow in Tokio. Fotos: zVg

«Was wäre, wenn es keinen Grenzabstand mehr gäbe?»

Der gesetzliche Grenzabstand zwischen den Einfamilienhäusern fördert die Zersiedelung. Wenn er abgeschafft würde, bliebe mehr Geld, Freizeit und Architekturqualität, schreibt der «Bund».

Der gesetzliche Grenzabstand zwischen den Einfamilienhäusern fördert die Zersiedelung. Wenn er abgeschafft würde, bliebe mehr Geld, Freizeit und Architekturqualität. Der «Bund» unternimmt ein Gedankenspiel: «Schliesslich würden die Grundstückskosten bei der Erstellung des Hauses nahezu halbiert, und das eingesparte Geld stünde für gute Architektur und Bauqualität zur Verfügung. Die Bau­herren hätten Mittel, sich anstelle eines konfektionierten Eigenheims aus dem Katalog der Generalunternehmer ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Haus planen zu lassen. (...) Die umliegende Landschaft könnte schliesslich von all den lose verstreuten Häusern befreit werden, und die Bewohner würden nun plötzlich ihre umzäunten Gärten verlassen, um sich draussen in der Natur zu treffen.»

Weitere Meldungen:

– Der Nationalrat hat die existenzbedrohende Kürzung der Bundesmittel für das Alpine Museum in Bern Grösstenteils rückgängig gemacht. Die Gefahr ist vorerst entschärft, schreibt der «Bund».

– Trotz fehlender Nachfrage werden in der Berner Landschaft abseits der Zentren Wohnbauten hochgezogen. Das besorgt nicht nur Raumplaner, schreibt der «Bund».

– Mischa Badertscher Architekten und Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten gewinnen den Projektwettbewerb für ein neues Polizeizentrum in Niederwangen. Der «Bund» berichtet.

– «Ein neues Hochhaus für Ittigen»: Die Gemeindeversammlung hat den umstrittenen Landverkauf am Donnerstag gutgeheissen. Auch das Geheimnis des unbekannten Käufers wurde gelüftet, weiss der «Bund».

– «Es lohnt sich, für den Stadtzürcher Verkehrskompromiss zu kämpfen»: Kompromisse haben gerade einen schweren Stand – selbst in Zürich, wo man sogar im Stadtbild ablesen kann, wie positiv sie wirken können, meint die «NZZ».

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